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Das Schweizer Vorsorgesystem schneidet in einem internationalen Vergleich gut ab: Im "Melbourne Mercer Global Pension Index 2014" landete die Schweiz auf Rang 5. Bewertet wurden Vorsorgesysteme von 25 Ländern hinsichtlich Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität.

Gegenüber 2013 verlor die Schweiz einen Rang. Sie wurde von Finnland, das neu in die Untersuchung einbezogen wurde, vom vierten Listenplatz verdrängt. Verloren hat die Schweiz bei den Leistungen und bei den Rahmenbedingungen, gewonnen bei der Finanzierung, wie Mercer am Montag mitteilte.

Profitieren könnte das Schweizer Vorsorgesystem von der Pflicht, Altersleistungen zum Teil als Renten auszubezahlen. Nützen könnte es auch, wenn der Rentenbezug gegenüber dem Kapitalbezug steuerlich bessergestellt würde. Empfehlenswert wäre sodann eine "schrittweise Erhöhung" des Pensionsalters, wie es in der Mitteilung hiess.

Besser als die Schweiz schnitten im Vergleich Dänemark, Australien, die Niederlande und Finnland ab. Am Ende der Rangliste stehen Indien, Südkorea und Japan. Verfasst wurde der "Melbourne Mercer Global Pension Index" von Mercer und dem Australian Centre for Financial Studies.

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SDA-ATS