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Die heuer auf kontinentaler und Nachwuchs-Stufe sehr erfolgreichen Schweizer Wasserspringer messen sich ab Freitag ebenso an der 17. Schwimm-WM in Budapest wie auch die Synchronschwimmerinnen.

Swiss Swimming stellt in der ungarischen Hauptstadt 23 der mehr als 2200 gemeldeten Athleten aus rund 180 Ländern. Die vergleichsweise kleine Schweizer Delegation teilt sich auf in zwölf Synchronschwimmerinnen, sechs Wasserspringer und fünf Schwimmer. Für Letztere beginnen die Wettkämpfe in der brandneuen Donau-Arena, welche für die WM dank temporärer Zusatztribünen rund 12'500 Zuschauern Platz bietet, erst in zehn Tagen.

Die Wettbewerbe in den Disziplinen Langstrecken-Schwimmen, Klippenspringen und Wasserball finden ohne Schweizer Beteiligung statt. Insgesamt werden in Budapest bis am 30. Juli 76 Medaillensätze vergeben, davon 42 im Schwimmen.

Wasserspringer mit Ambitionen

Michelle Heimberg hatte Mitte Juni in Kiew mit Silber vom 3-m-Brett für die erste Schweizer Wassersprung-Medaille an einer Elite-EM gesorgt. Die 17-jährige Aargauerin, zunächst von klein auf ambitionierte Kunstturnerin, musste vor fünf Jahren wegen Knieproblemen die Sportart wechseln. Seit knapp einem Jahr trainiert Heimberg in Genf, wo ihr seither grosse Fortschritte gelangen. Nun nimmt sie erstmals an Weltmeisterschaften teil.

Eine Teilnahme am Final der besten zwölf wäre - wie ebenfalls bei Junioren-Europameister Jonathan Suckow - noch als überraschend zu werten. "Das Niveau ist sehr hoch. Bestätigen die Jungen ihre Punktzahlen von den Selektionswettkämpfen, schaffen sie wohl die Halbfinal-Qualifikation", hofft WM-Teamchefin Catherine Maliev. Alles, was besser als die Top 18 sei, wäre eine Zugabe, so die Einschätzung der ehemaligen Wasserspringerin. Von den sechs selektionierten Wasserspringern verfügen einzig Guillaume Dutoit und Jessica Favre bereits über WM-Erfahrung.

Synchronschwimmen: Top 12 im Visier

2015 im russischen Kasan blieben die Schweizer Synchronschwimmerinnen ohne Finalqualifikation. Der 13. Rang im Kombinations-Wettkampf war gleichbedeutend mit dem besten Resultat. "Seit zwei, drei Jahren befinden wir uns im Aufschwung. Wir konnten den Abstand nach vorne reduzieren", ist Isabelle Quinche überzeugt.

Die Leistungssport-Verantwortliche Synchronschwimmen bei Swiss Swimming erhofft sich für Budapest in allen sieben Wettkämpfen eine Platzierung in den ersten zwölf: "Mit dem Team und im Solo, wo es jeweils zwei Entscheidungen gibt, sowie in der Kombination haben wir gute Chancen. Im Duett wird es am schwierigsten."

Im Synchronschwimmen sind die Positionen oftmals über Jahre starr bezogen. Für die Schweizerinnen, von denen nur eine einzige älter als 20 Jahre alt ist, geht es vor allem darum, die direkte Konkurrenz aus Mexiko, Brasilien und Weissrussland hinter sich zu lassen.

SDA-ATS