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In der vierten Woche der WM-Vorbereitung trifft die Schweizer Nationalmannschaft in La Chaux-de-Fonds heute Mittwoch und am Freitag in Basel zweimal auf Dänemark.

Bei den fünf Siegen in den ersten sechs Spielen der unmittelbaren WM-Vorbereitung hinterliessen die Schweizer vor allem in der Defensive einen starken Eindruck. In den vier Partien gegen die spielstarken Slowaken und Russen kassierten sie bloss zwei Gegentore. Der Nationaltrainer Patrick Fischer führt dies einerseits darauf zurück, dass sie nach der letztjährigen Weltmeisterschaft das System in der Defensive geändert hätten und nun weniger Risiko eingehen würden. Andererseits leiste Tommy Albelin mit den Verteidigern gute Detailarbeit. Der 52-jährige Schwede ist seit dieser Saison einer der beiden Assistenten von Fischer. Er weiss genau, wovon er spricht, bestritt er doch als Verteidiger 1037 Partien in der NHL.

Fischer sieht vor allem in der Offensive, beim Spiel mit dem Puck oder der Arbeit im Slot, noch Verbesserungspotenzial. Insofern sind die Dänen ein idealer Gegner. "Sie bilden vor dem eigenen Tor ein Bollwerk", sagte Fischer. "Wir werden mehr Raum erhalten, können lernen, mit dem Puck die richtigen Entscheide zu treffen." Es gelte, mehr Chancen zu kreieren.

Im bislang einzigen Duell gegen Dänemark unter der Führung von Fischer gewannen die Schweizer an der WM in Moskau nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 nach Verlängerung. Überhaupt setzte es gegen die Skandinavier in 27 Duellen erst eine Niederlage ab, und zwar mit 2:3 nach Penaltyschiessen am 3. April 2011 in Ambri. Der Star bei den Dänen ist Nikolaj Ehlers, der Sohn des Langnauer Trainers Heinz Ehlers. Der wirblige Stürmer brachte es in dieser Saison in 82 Spielen für die Winnipeg Jets auf 25 Tore und 39 Assists.

Fischer kann in dieser Woche erstmals auf sieben Spieler der Playoff-Finalisten Bern und Zug zählen. Dazu kommen Dean Kukan (Cleveland Monsters) und Tanner Richard (Syracuse Crunch) aus der AHL. Letzterer erhielt am Dienstag ein Aufgebot und ersetzt Damien Riat von Genève-Servette. Der 24-jährige Center Richard ist bei Syracuse ein sicherer Wert. Er erzielte in dieser Spielzeit in 47 Partien 14 Tore und 20 Assists. Als Belohnung durfte er dreimal in der NHL auflaufen.

Es sei nicht einfach, vier neue Verteidiger zu integrieren, wenn die Mannschaft in der Defensive solide Leistungen zeige, sagte Fischer. "Wir wissen aber, dass sie ganz klar einen Mehrwert bringen. Wir haben die Qual der Wahl."

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SDA-ATS