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Die Situation in Darfur, wo die Schweizerin entführt wurde, hat Tausende in die Flucht getrieben. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/JEROME DELAY

(sda-ats)

Im Sudan ist eine Schweizerin entführt worden. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Sonntagabend, es habe Kenntnis von dem Fall in dem von internen Konflikten erschütterten Land.

"Unsere Vertretung vor Ort ist mit den lokalen Behörden in Kontakt. Abklärungen sind im Gang", erklärte EDA-Mediensprecher George Farago auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Schweiz verlange die sofortige und bedingungslose Freilassung der Entführten, betonte das EDA.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur sda handelt es sich bei der entführten Frau um eine langjährige Mitarbeiterin in der Humanitären Hilfe. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Die Entführung der Schweizerin geschah in der westsudanesischen Bürgerkriegsregion Darfur. Dort tobt ein Konflikt zwischen der sudanesischen Armee, mit ihr verbündeten Milizen und Rebellen. Dabei wurden nach UNO-Angaben seit 2003 schon mehr als 300'000 Menschen getötet.

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SDA-ATS