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50 Feuerwehrmänner bekämpfen den Brand in der katholischen Kirche Sacré Coeur in Genf.

Keystone/MARTIAL TREZZINI

(sda-ats)

Bei einem Grossbrand im Dachstock der Kirche "Sacré Coeur" in Genf ist am Donnerstagnachmittag schwerer Sachschaden entstanden. Todesopfer gibt es offenbar keine. Die Instandstellung des Gebäudes dürfte Monate dauern.

Der Brandalarm ging um 15.44 Uhr ein, die Wehrdienste waren rasch mit 50 Mann und 23 Fahrzeugen vor Ort. Weil grosse Einsturzgefahr bestand, wurde das Feuer mit vier Auto-Drehleitern bekämpft. Gemäss Feuerwehrkommandant Nicolas Schuhmacher war das Feuer um 18.45 Uhr unter Kontrolle.

Die Bedachung der katholischen Kirche im Plainpalais-Quartier brach bis auf den Dachboden ein und die Flammen griffen auf die darunter liegenden Stockwerke über. Die Pfarrwohung sowie Zimmer, die von Mädchen bewohnt wurden, mussten rasch geräumt werden. Zuerst gab es noch Befürchtungen, dass innerhalb der Gebäudemauern ganze Stockwerke einbrechen könnten. Für die Aussenwände habe jedoch keine Gefahr bestanden.

Laut Schuhmacher sind keine Opfer zu beklagen. Allerdings wurde noch untersucht, ob sich tatsächlich niemand in den Trümmern befand. Die Feuerwehr überprüfte auch, ob die Struktur des Gebäudes noch sicher ist.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Die Brandwache der Feuerwehr wird vorerst bis am Freitagmorgen aufrecht erhalten.

In Mitleidenschaft gezogen wurden auch Kunstwerke, die sich in der Kirche befanden, vor allem Bücher und Bilder. Einige wurden zerstört. Spezialisten sind dabei zu untersuchen, was noch zu retten ist.

Der Brand führte auch zu grossen Störungen im Strassenverkehr. Die betroffene Gegend liegt mitten in der Stadt, die Strassen waren für mehrere Stunden gesperrt. Eine benachbarte Bank wurde sicherheitshalber vorübergehend evakuiert.

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SDA-ATS