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Die Suche nach den Insassen und dem Wrack des am Mittwochvormittag mit vier Menschen an Bord in den Tiroler Achensee gestürzten Helikopters der Flugpolizei gestaltet sich schwierig. Am Donnerstagabend wurde eine zweite Leiche am Seegrund geortet.

Die Überreste des Helikopters dürften verstreut in mehr als 100 Metern Tiefe liegen, gab die Einsatzleitung am Abend in Achenkirch bekannt. Wann mit der Bergung der Wrackteile begonnen werden kann, war zunächst unklar. Die Einsatzkräfte hatten mit mehreren Schleppkameras stundenlang den See gescannt.

Dabei fanden sie einen der drei noch im See vermuteten Toten. Einer der vier Insassen war bereits am Mittwoch aus dem See geborgen worden. Entgegen den Annahmen wurde die Zelle des Helikopters nicht in einem Stück lokalisiert. Es gebe mehrere grössere Teile.

Beschränkte Sichtweite

Einerseits bedeutet das für die Bergung eine gewisse Erleichterung, weil man dadurch weniger schwere Teile heben muss. Andererseits sind auch mehrere Einsätze notwendig. Schwierig wird das Unterfangen in jedem Fall. Bei der Tiefe von mehr als 100 Metern können Taucher maximal zehn Minuten im Wasser bleiben.

Bevor man diese in den Einsatz schicke, wolle man den Seeboden genau mit Kameras analysieren, hiess es. Problematisch war, dass die Sichtweite in 100 Metern Tiefe sich selbst mit Scheinwerfern auf zwei bis vier Meter beschränkt.

Darüber hinaus ist die Strömung so stark, dass die Kamera in einem Umkreis mit einem Radius von 50 bis 70 Metern abgetrieben werden kann, erklärte Wolfgang Falch, Experte der Bergefirma. Aus diesem Grund, so rechnen die Einsatzkräfte, könnte es durchaus einen oder zwei Tage dauern, bis der Helikopter geborgen werden könne.

Vermutlich vier Opfer

Bei dem Absturz am Mittwoch kurz nach 10.00 Uhr sind vermutlich alle vier Menschen an Bord des Eurocopter - drei Österreicher und ein Schweizer - ums Leben gekommen. Unmittelbar nach dem Unglück wurde der Leichnam eines 38 Jahre alten Flugbegleiters geborgen.

In dem Helikopter befanden sich darüber hinaus der 41-jährige Pilot aus Tirol, ein 53-jähriger einheimischer Grenzpolizist und ein 43 Jahre alter Polizist aus der Schweiz, der sich im Rahmen eines internationalen Austauschs in Tirol aufhielt.

Warum es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Laut dem Leiter der österreichischen Flugpolizei handelte es sich um einen relativ neuen Helikopter mit 1300 Flugstunden. Der 41-jährige Pilot hatte bereits 2500 Flugstunden absolviert und galt als erfahren.

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SDA-ATS