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Tausende Franzosen haben in der Nacht zum Mittwoch in Paris das neue Gesetz zur Homo-Ehe gefeiert. Drei Tage nach der Unterzeichnung durch Staatschef François Hollande versammelten sie sich an der Place de la Bastille zu einem Gratiskonzert.

Der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë und Familienministerin Dominique Bertinotti nahmen an der Feier teil. Auf der Bühne stand unter anderen der französisch-britische Musiker Mika, der sich im September geoutet hatte.

"Wir haben neun Monate aussergewöhnlich schwieriger Debatten hinter uns, mit einer enthemmten Homophobie. Da ist es wichtig, einen freundlichen Moment zu verbringen", sagte Nicolas Gougain, Sprecher der Organisation Inter-LGBT, die sich für die Rechte der Homosexuellen einsetzt. "Lasst uns die starke Botschaft senden, dass wir jede Form der Diskriminierung stoppen müssen."

Das Gesetz, das neben dem Trauschein für gleichgeschlechtliche Paare auch ein Adoptionsrecht einführt, hat die französische Gesellschaft gespalten. Vor einem Monat war es nach hitziger und teils erbitterter Debatte vom Parlament gebilligt worden.

Doch auch nach der Unterzeichnung des Gesetzes durch Hollande geben sich die Gegner der Homo-Ehe noch nicht geschlagen: Für Sonntag haben sie ihre nächste Demonstration angekündigt.

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SDA-ATS