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Schwyzer Stimmvolk stellt sich hinter neues Energiegesetz

Dieser Inhalt wurde am 29. November 2009 - 15:16 publiziert
(Keystone-SDA)

Schwyz - Ein Neubau darf im Kanton Schwyz künftig nur noch halb so viel Energie verbrauchen wie heute. Mit 31'104 zu 14'789 Stimmen haben die Schwyzer Stimmberechtigten das neue Energiegesetz angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,4 Prozent.
Das neue Energiegesetz soll auch Anreize für die Nutzung von erneuerbaren Energien schaffen. So werden künftig für das kantonale Förderprogramm insgesamt fünf Millionen Franken zur Verfügung stehen.
Neu wird mit einem Pauschalbeitrag unterstützt, wer bestehende, mit fossiler Energie betriebene Öl und Gasheizungen durch Wärmeerzeugungsanlagen ersetzt.
Keine Gnade fand hingegen die SP-Initiative "Für eine aktive Schwyzer Energiepolitik - Mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien". 21'629 stimmten für, 24'368 gegen das Volksbegehren.
Die SP war der Ansicht, dass dem neuen kantonalen Energiegesetz die Zähne fehlen würden. Mit der Initiative wollte sie Hauseigentümern helfen, ältere Gebäude energietechnisch auf den neuesten Stand zu bringen oder ineffiziente Elektroheizungen aus dem Verkehr zu ziehen.
Weiter genehmigte der Schwyzer Souverän mit 33'607 zu 10'535 Stimmen eine Teilrevision des Gesetzes über die Förderung des öffentlichen Verkehrs. Der Kanton erhält somit einen grösseren Spielraum, um Infrastrukturausbauten der SBB zu unterstützen.

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