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Die Schweizer Adressverzeichnisse search.ch und local.ch können fusionieren. Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat den Deal genehmigt. Die jeweiligen Besitzerinnen Tamedia und Swisscom wollen den Zusammenschluss bis Mitte 2015 vollziehen.

Durch den Zusammenschluss entstehe zwar im Bereich von Adressverzeichnissen eine marktbeherrschende Stellung. Trotzdem sei keine Beseitigung des wirksamen Wettbewerbs zu erwarten, begründete die WEKO in einem Communiqué ihren Entscheid. Die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Verbot der Fusion seien nicht erfüllt.

Konkret kann nun der Telekomkonzern Swisscom, zu dem local.ch gehört, search.ch von der Mediengruppe Tamedia übernehmen. An der fusionierten Gesellschaft werden sich Swisscom mit 69 Prozent und Tamedia mit 31 Prozent beteiligen.

Die beiden Konzerne hatten den Schritt auch mit dem starken internationalen Wettbewerbsdruck durch Suchmaschinen wie Google und soziale Medien wie Facebook begründet.

Ohne Einschränkungen

Die Fusion könne nun ohne Einschränkungen erfolgen, teilten Tamedia und Swisscom Dienstag mit. Sie hatten sich auf den Zusammenschluss von local.ch und search.ch im Rahmen der Übernahme des Werbevermarkters Publigroupe durch die Swisscom geeinigt.

Swisscom-Chef Urs Schaeppi zeigte sich erfreut über den Segen der Wettbewerbshüter: "Der Entscheid trägt dem internationalen Marktumfeld angemessen Rechnung", wird er in der Mitteilung zitieret. "Dank dem Zusammenschluss können wir gemeinsam mit Tamedia eine starke schweizerische Alternative zu internationalen Suchmaschinen und sozialen Netzwerken aufbauen."

Das geplante Beteiligungsverhältnis an der fusionierten Gesellschaft ist aber nicht in Stein gemeisselt. So haben sich die Unternehmen gegenseitig Ausstiegsmöglichkeiten zugesichert.

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SDA-ATS