Auf einer Fahrt auf einer Landstrasse im Norden Schwedens sind in der Nacht auf Samstag sechs Schweizer ums Leben gekommen. Ihr Kleinbus war frontal mit einem Lastwagen zusammengestossen. Die Umstände des Unfalls waren am Sonntag noch nicht bekannt.

Ein weiterer Schweizer habe den Unfall am frühen Samstagmorgen auf einer Landstrasse südöstlich von Kiruna verletzt überlebt, teilte das Aussendepartement EDA am Sonntag mit. Aussenminister Ignazio Cassis habe den Angehörigen der Opfer und des Verletzten im Namen der Regierung sein tief empfundenes Mitgefühl ausgesprochen.

Fünf der sechs Todesopfer stammen aus der Berner Oberländer Gemeinde Adelboden, in der am Wochenende Weltcup-Skirennen stattfanden. Dies teilten die Gemeindebehörden am Nachmittag mit. Für das ganze Dorf sei diese traurige Nachricht ein grosser Schock. Auch die verletzte Person kommt gemäss den Angaben aus Adelboden.

Die schwedische Polizei hatte am Samstag bestätigt, dass sechs Menschen bei dem Unfall in der Nähe der Stadt Masugnsbyn getötet worden seien. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. Anwohner berichteten aber, am Unfallort gebe es eine sehr enge Kurve.

Die Todesopfer seien alle in den 1990er Jahren geboren, sagte eine Sprecherin der schwedischen Polizei am Sonntag der Nachrichtenagentur DPA. Erste Informationen deuteten darauf hin, dass die Schweizer auf dem Rückweg von einem Skiurlaub in Schweden gewesen seien.

Der Lastwagen-Fahrer stehe unter Schock, sei aber nicht verletzt, teilte sein Arbeitgeber, das Bergbauunternehmen Kaunis Iron, am Samstag mit. Kiruna liegt oberhalb des nördlichen Polarkreises. In den dortigen Minen wird Eisenerz von hoher Qualität gewonnen.

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