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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) sieht die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative als mögliches Risiko für die schweizerische Wirtschaftsentwicklung. Die Planungsunsicherheit könnte sich dämpfend auf die Investitionen von Firmen auswirken.

So könnten etwa Investitionsvorhaben aufgeschoben werden, was die Konjunktur- und Beschäftigungsdynamik beeinträchtigen könnte. Allerdings gibt es dem SECO zufolge andere Faktoren, die einer solchen Investitionsschwäche entgegenwirken. So dürften die anziehende Weltkonjunktur, höhere Kapazitätsauslastungen und tiefe Zinsen Investitionen begünstigen.

Die längerfristigen wirtschaftlichen Konsequenzen der Initiative seien derzeit noch kaum abschätzbar, heisst es in der Medienmitteilung des SECO vom Dienstag. Diese würden stark von der konkreten Umsetzung der Initiative und der zukünftigen Beziehung der Schweiz mit der EU abhängen.

Als weitere Konjunkturrisiken sieht das SECO die nach wie vor wacklige wirtschaftliche Erholung im Euroraum und die in den letzten Monaten zutage getretene Verwundbarkeit vieler Schwellenländer gegenüber Kapitalabflüssen. Auch der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine stelle einen schwer abschätzbaren Risikofaktor dar, schreibt das SECO.

Optimistischer Ausblick

Grundsätzlich ist der Ausblick aber optimistisch: Das SECO hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr zwar leicht von 2,3 auf 2,2 Prozent gesenkt. Für 2015 wird aber nach wie vor mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) um hohe 2,7 Prozent gerechnet. Dazu dürften eine verbesserte Weltkonjunktur und daraus erwachsende positive Impulse aus dem Aussenhandel beitragen.

Mit dem beschleunigten Wachstum im laufenden und kommenden Jahr dürfte auch die Arbeitslosigkeit sinken. Die Arbeitslosenquote lag 2013 bei 3,2 Prozent. Für das laufende Jahr prognostiziert das SECO eine Quote von 3,1 Prozent. 2015 dürfte der Anteil der Arbeitslosen dem SECO zufolge gar auf 2,8 Prozent sinken.

SDA-ATS