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Tokio - Die anhaltenden Spannungen zwischen Japan und China haben am Freitag die Tokioter Börse belastet. Wegen Spekulationen über eine erneute Intervention Japans am Devisenmarkt hielten sich die Verluste aber in Grenzen.
Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte ging mit einem Minus von 0,99 Prozent bei 9471 Punkten aus der Handelswoche. Der breiter gefasste Topix notierte 0,96 Prozent niedriger bei 838 Zählern.
Positive Impulse erhielt die Tokioter Börse etwa von Toyota. Die Aktien des Auto-Herstellers gingen mit einem Plus von 0,66 Prozent aus dem Handel. Zu den Verlierern gehörte Toyotas Konkurrent Honda, dessen Papiere 0,75 Prozent verloren.
Negativ auf die Aktienmärkte wirkte sich der Seestreit zwischen Japan und China aus. Der Disput entzündet sich an der Aufbringung eines chinesischen Fischtrawlers in einem umstrittenen, wahrscheinlich rohstoffreichen Gebiet. Der Trawler soll zwei Schiffe der japanischen Küstenwaffe gerammt haben.
Allerdings zeichnete sich am Freitag eine Entspannung ab: Gemäss Medienberichten wurde der zuvor festgenommene Kapitän des chinesischen Schiffes wieder freigelassen. Seit 2009 ist China der grösste Handelspartner Japans. Die schwächelnde Wirtschaft Japans ist zunehmend auf die chinesische Wachstumsdynamik angewiesen.
Zu den Spekulationen über eine weitere Intervention am Devisenmarkt wollte sich die japanische Zentralbank nicht äussern. Händler gingen davon aus, dass dies nur begrenzte Folgen haben dürfte - im Unterschied zum 15. September, als Japan erstmals seit sechs Jahren mit Yen-Verkäufen in Milliarden-Höhe gegen den stetig steigenden Kurs der Währung zur Wehr setzte.
Gleichwohl fiel der Yen - wie von der Regierung gewünscht - zum Dollar um rund 1 Prozent. Ein Dollar kostete im Handelsverlauf 85.40 Yen. Ein schwächerer Yen hilft japanischen Export-Unternehmen.

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SDA-ATS