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Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" ist nach einer von Skandalen begleiteten Reise am Freitag in seinem Heimathafen Kiel zurückgekehrt. Die Zukunft des Dreimasters der Marine entscheidet sich diesen Sommer nach Vorliegen von Untersuchungsberichten.

Die achtmonatige Reise nach Südamerika war vom Tod einer Kadettin und vielen Negativschlagzeilen überschattet. Viele hundert Angehörige, Freunde und Kollegen begrüssten am Vormittag im Marinestützpunkt den Dreimaster mit rund 180 Mitgliedern der Stammbesatzung und der Segelcrew an Bord.

Offiziersanwärter waren nicht mehr dabei, nachdem die Ausbildung wegen des Todes der Kadettin im November abgebrochen worden war. Die 25-Jährige war bei einem Aufenthalt des Schiffes in Brasilien aus der Takelage gestürzt.

Nach dem Vorfall kamen Vorwürfe über angebliche Schikane und unwürdige Rituale auf. Der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg suspendierte in der Folge den Kommandanten Norbert Schatz und schickte Untersuchungskommission auf das Schiff. Diese konnte die Vorwürfe aber nicht bestätigen.

Fahrlässige Tötung?

Das Schiff kam auf schnellstem Weg zurück nachdem die Ausbildungsfahrt nach Südamerika wegen den Skandalen abgebrochen worden war.

Die Zukunft des 52 Jahre alten Flaggschiffs der Marine ist offen. Vorerst ist das Schiff nicht mehr in der Fahrbereitschaft. Das Verteidigungsministerium hat sich von dem Bericht der Marinekommission distanziert. Der Bericht sei zu unkritisch, hiess es.

Für Juni hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière den Abschlussbericht seines Ministeriums zu den Vorfällen auf dem Segelschulschiff angekündigt. Zudem laufen Ermittlungen der Kieler Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung der Kadettin.

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SDA-ATS