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Im pakistanischen Quetta hat ein Selbstmordattentäter bei einer live im Fernsehen übertragenen Beerdigung eines Polizisten mindestens 38 Menschen mit in den Tod gerissen. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag waren unter den Getöteten mehrere Kinder und zahlreiche weitere Beamte.

Mehr als 50 Personen seien verletzt worden. Der Angreifer habe die Bombe am Körper getragen und am Eingang der Moschee gezündet, als die Polizisten angetreten seien, um ihrem kurz zuvor erschossenen Kollegen die letzte Ehre zu erweisen.

Wer für den Anschlag verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Das westpakistanische Quetta gilt als Hochburg radikal-islamischer Taliban und anderer militanter Gruppen.

Seit den Wahlen im Mai wird das Land von einer Serie von Anschlägen erschüttert, darunter eine Bomben-Attacke auf das Hauptquartier des Militärgeheimdienstes. Zudem waren Ende Juli bei einem Angriff auf ein Gefängnis in der Stadt Dera Ismail Khan etwa 250 Gefangene befreit worden.

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SDA-ATS