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Bern - Entgegen allen Gerüchten seien Senioren keine besondere Gefahr im Strassenverkehr, hält die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) fest. Demnach sterben pro Jahr fast doppelt so viele Menschen nach Unfällen, bei denen unter 24-Jährige am Steuer sassen, als wenn es über 70-Jährige waren.
"Die Diskussion über gefährliche Senioren am Steuer ist merkwürdig", sagte bfu-Sprecher Daniel Menna am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Denn sie stimme nicht mit der Realität auf den Strassen überein. Es sei wichtig, dass solche Debatten endlich mit Zahlen untermauert würden.
Die bfu stützt sich bei ihrer Analyse auf Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS): Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre starben jährlich 43 Menschen nach Unfällen, an denen über 70-jährige Autolenker beteiligt waren. 360 Personen wurden schwer verletzt.
Bei Unfällen, in denen Lenker im Alter zwischen 18 und 24 Jahren involviert waren, wurden 74 Personen getötet und 931 schwer verletzt.
Die bfu geht davon aus, dass in der Schweiz rund 350'000 Menschen über 70 Jahre einen Führerschein besitzen und Zugang zu einem Auto haben. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 250'000 Personen.

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SDA-ATS