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Senkung der Labortarife hat zu keinen Einsparungen geführt

Dieser Inhalt wurde am 06. Mai 2010 - 12:18 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - 200 Millionen Franken sollten mit der Senkung der Labortarife jedes Jahr eingespart werden. Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2009 zeigten jedoch, dass man "weit weg vom angepeilten Ziel" sei, sagte santésuisse-Sprecher Felix Schneuwly.
Die Senkung der Laborkosten hätten nur zu einer "bescheidenen Reduktion" derselben geführt, sagte Schneuwly gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
"Solange es keine Budgetverantwortung gibt, ist das Risiko gross, dass Tarifsenkungen durch Mengenausweitung und Optimierung der Leistungen umgangen werden", sagte Schneuwly. Mit anderen Worten: Es werden mehr Tests durchgeführt und "Leistungen werden statt am Patientenbedürfnis am Tarif ausgerichtet".
Santésuisse hofft und erwartet, dass mit der Managed-Care-Vorlage und der Einführung von Budgetverantwortung, Besserung eintritt.
Die Sparmassnahme von alt Bundesrat Pascal Couchepin hatte im vergangenen Jahr für grossen Unmut bei der Ärzteschaft gesorgt und zu Protesten geführt. Inkraft sind die neuen Tarife trotzdem seit dem 1. Juli 2009.

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