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Kurz vor Beginn der entscheidenden Phase in der WM-Qualifikation regelt der SFV die Zukunft. Der Verband verlängert den Vertrag mit Nationalcoach Vladimir Petkovic bis Ende der WM-Kampagne 2020.

Vladimir Petkovic ist seit 2014 Trainer des Nationalteams. Er wurde nach der WM in Brasilien Nachfolger von Ottmar Hitzfeld und arbeitete sogar noch erfolgreicher als der deutsche Welt-Trainer. In bisher 30 Spielen realisierte der 54-jährige gebürtige Bosnier einen Punkteschnitt von 1,93. Hitzfeld erreichte 1,77 Punkte pro Spiel, sein Vorgänger Köbi Kuhn 1,54. In der letzten Saison gewann Petkovic mit der Schweiz alle sieben Länderspiele - ein Rekord in der SFV-Geschichte. "Alles, was wir bis jetzt zusammen gemacht haben, war positiv", sagte Petkovic.

Im ersten Zyklus erreichte die Schweiz unter Petkovic die EM-Endrunde in Frankreich und stiess dort bis in die Achtelfinals vor, in denen sie im Penaltyschiessen an Polen scheiterte. In der laufenden WM-Ausscheidung ist die Schweiz noch ohne Punktverlust. Gemäss Petkovic hat die Mannschaft mit diesem Leistungsausweis den Zenit noch nicht erreicht: "Ich sehe eine gewisse Entwicklung in den letzten drei Jahren. Ich sehe sehr viel Potenzial. Es ist wichtig, diese sportlichen Perspektiven zu haben. Deshalb sagte ich zur Vertragsverlängerung zu", so Petkovic.

Ebenso wie mit den nackten Zahlen überzeugt Petkovic nach anfänglicher Skepsis und Problemen mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft Fussball spielt. Die Schweiz praktiziert unter dem früheren Sozialarbeiter einen auf Ballbesitz ausgerichteten Kombinationsfussball. Während der EM in Frankreich sagte etwa der frühere deutschen Nationaltorhüter Oliver Kahn als ZDF-Experte: "Was die Schweiz zeigt, ist Spanisch für Fortgeschrittene."

Wie Petkovic hat auch Assistenztrainer Antonio Manicone den Vertrag um zwei Jahre verlängert.

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SDA-ATS