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Die aufwendigen Sicherheitschecks am Flughafen gehören vielleicht schon bald der Vergangenheit an: Der Weltluftfahrtverband IATA hat bei seiner Jahrestagung am Dienstag in Singapur den Prototyp einer vollautomatischen Sicherheitskontrolle vorgestellt.

Dabei muss das Handgepäck nicht mehr auf ein Laufband gelegt werden, die Laptops bleiben in der Tasche und die Schuhe an den Füssen. Das Sicherheitssystem der Zukunft besteht aus drei etwa zehn Meter langen Röhren mit unterschiedlich hohen Sicherheitskontrollen.

Vielflieger, die ihre persönlichen Angaben in einer Datenbank hinterlegt haben, werden anhand ihrer Passdaten erkannt und gehen durch die erste Röhre. Im Vorbeigehen scannen Maschinen in den Wänden Mensch und Gepäck nach Metallgegenständen und Flüssigkeiten.

Wer anhand seines Passes als Passagier mit "normalem Risiko" identifiziert wird, geht durch die zweite Röhre. Hier prüft ein Scanner auch Sprengstoffspuren. Die dritte Röhre ist schliesslich für Risiko-Passagiere, die beispielsweise vorbestraft sind.

Neue Kontrolle schon in 5 Jahren?

Der Prototyp sei auf begeisterte Zustimmung der Fluggesellschaften und Flughäfen gestossen, sagte der IATA-Direktor für Sicherheit, Kenneth Dunlap. Es sei jetzt an der Industrie, die nötigen Technologien zur Reife zu bringen.

"Das wäre das Ende langer Schlangen vor den Kontrollen." Nach IATA-Angaben könnte die Vision bereits in fünf Jahren Wirklichkeit werden. Schätzungsweise ein Drittel der Passagiere würden als Vielflieger und 60 Prozent als Normalrisiko eingestuft werden.

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SDA-ATS