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In Nigeria sind mindestens sieben Menschen von mutmasslichen Extremisten erschossen worden. Das sagte ein Polizeisprecher des Staates Borno der Nachrichtenagentur AP.

Mutmassliche Mitglieder der radikalislamischen Sekte Boko Haram hätten auf einem belebten Markt in Maiduguri im Nordosten des Landes das Feuer eröffnet. Die Region steht wegen wiederholter Gewaltakte seit Monaten unter erhöhtem Militärschutz. Maiduguri ist die spirituelle Heimat der Sekte.

Der Anschlag galt offenbar Händlern, die der ethnischen Gruppe der christlichen Igbo zugehören. In der Nähe stehende Soldaten schossen Augenzeugen zufolge in die Luft, um die Menge auseinanderzutreiben. Sie hätten die flüchtenden Schützen aber nicht stellen können.

SDA-ATS