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In Ägypten haben Aktivisten sieben Millionen Unterschriften für den Rücktritt des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi gesammelt. Die "Rebellion"-Kampagne will bis Ende Juni insgesamt 15 Millionen Unterschriften sammeln, um Neuwahlen zu erzwingen.

Mursi, der 2012 als Kandidat der Muslimbrüder angetreten war, hatte bei der Präsidentenwahl 13,2 Millionen Stimmen erhalten. Ägypten hat rund 83 Millionen Einwohner.

"Am 30. Juni werden wir alle vor dem Präsidentenpalast stehen, um der Stimme Ägyptens Gehör zu verschaffen", sagte die Organisatorin der Kampagne, Mona Selim, am Mittwoch in Kairo. Bislang zeigen sich die Muslimbrüder unbeeindruckt von der Unterschriftensammlung.

Aus Sicht der Islamisten ist die Aktion nur eine "Meinungsumfrage", die Mursis Mandat nicht infragestelle. Die Unzufriedenheit mit dem Regierungsstil der Islamisten ist elf Monate nach Mursis Amtsantritt gross, vor allem wegen der hohen Arbeitslosigkeit, der gestiegenen Kriminalitätsrate und ständiger Stromausfälle.

Mursi versprach am Mittwoch, die Regierung werde mehr für die unterentwickelten Gebiete auf dem Sinai und im Süden des Landes tun. Ausserdem wolle man sich der Strassenkinder annehmen. Deren Zahl schätzen Hilfsorganisation auf rund eine Million.

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SDA-ATS