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Mexikanische Archäologen haben auf der Halbinsel Yucatán sieben sehr alte Mayastätten entdeckt. Die Stätten mit den Namen Oxmul, Polok Ceh, Nichak, Cuzam, Chan Much, Tzakan und Chankiuik wurden am östlichen Stadtrand von Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán, freigelegt.

Der Fund lege nahe, dass der Norden Yucatáns schon viel früher besiedelt war als bisher angenommen, teilte das Nationale Institut für Anthropologie (INAH) und Geschichte mit. Die Fundorte werden der Phase des späten Präklassikums (400 vor bis 200 nach Christus) zugeordnet. Die Gegend war demnach bereits um 400 vor Christus besiedelt, 600 Jahre früher als gedacht.

Entdeckt wurden neben Resten von Gebäuden auch menschliche Gebeine und reiche Grabbeigaben aus bunter Keramik. Besonders hervorzuheben sei Oxmul, wo allein 75 Skelette gefunden wurden, hiess es in der Mitteilung. Die sieben Fundorte verteilen sich über ein Areal von zehn Quadratkilometern.

Rettung vor der Stadtentwicklung

Auf die Spur der frühen Bewohner kamen die Forscher im Rahmen eines Projektes, mit dem das INAH die präkolumbischen Zeugnisse in der sich rasch ausdehnenden Peripherie der Grossstadt Mérida (rund 750'000 Einwohner) zu retten versucht.

Die Mayakultur gilt als eine der höchstentwickelten im vorspanischen Amerika. Ihre grösste Blüte erlebte sie in der Klassischen Periode im Gebiet von Guatemala, Honduras und dem mexikanischen Bundesstaat Chiapas.

Die östlich von Mérida gelegene weltberühmte Mayastadt Chichén Itzá hatte ihre grosse Zeit in der postklassischen Phase nach dem Jahr 1000. Als die Spanier 1519 in Mexiko landeten waren die meisten Mayastädte schon untergegangen.

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SDA-ATS