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Sicherheitskräfte vor dem Spital in Guatemala-Stadt, wo sieben Personen getötet wurden

KEYSTONE/AP/LUIS SOTO

(sda-ats)

Sie wollten ein Bandenmitglied befreien und richteten dabei in einem Spital ein Blutbad an: Schwer bewaffnete Mitglieder der Bande Mara Salvatrucha haben in Guatemala-Stadt sieben Personen getötet und elf weitere verletzt.

Die Täter wollten ein inhaftiertes Bandenmitglied aus einer Klinik befreien, wie die Sicherheitsbehörden am Mittwoch mitteilten. Dem Häftling, der für mindestens 20 Morde verantwortlich sein soll, gelang demnach die Flucht. Fünf mutmassliche Täter wurden nach der Gefangenenbefreiung festgenommen.

Präsident Jimmy Morales kündigte an, dass besonders gefährliche Häftlinge künftig nicht mehr zur Behandlung in Spitäler verlegt werden, sondern in den Gefängnissen behandelt werden sollen.

Die mächtigen Jugendgangs kontrollieren in Mittelamerika ganze Stadtviertel und sind in Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt. Ihre Gewalt ist einer der Gründe für Migration aus der Region Richtung USA. Nach offiziellen Statistiken haben die Gangs in Guatemala, El Salvador und Honduras mehr als 100'000 Mitglieder in ihren Reihen.

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SDA-ATS