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Sieben Tote bei Waldbränden im US-Bundesstaat Tennessee

Sicherheitskräfte helfen Anwohnern, sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen.

KEYSTONE/EPA THP/THP / HANDOUT

(sda-ats)

Bei schweren Waldbränden im US-Bundesstaat Tennessee sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Tausende weitere Menschen wurden US-Medienberichten zufolge bis Mittwoch vor den Feuern in einer beliebten Ferienregion in Sicherheit gebracht.

Nach Angaben des Bürgermeisters von Sevier County fielen binnen einer Woche 700 Gebäude den Flammen zum Opfer. Die Brände, die durch starken Wind und trockene Wälder nach einer Dürre angeheizt werden, bedrohen auch zwei Touristenorte.

Die sieben Todesopfer wurden alle in derselben Gegend im Osten von Tennessee gefunden, wie die Zeitung "Knoxville News Sentinel" unter Berufung auf Behördenangaben berichtete. Drei Tote wurden in einem Wohnhaus entdeckt, eine weitere Leiche lag in einem ausgebrannten Hotel. 45 Verletzte wurden in Spitälern behandelt.

Die Feuer bedrohen unter anderem den Freizeitpark Dollywood, der von Country-Star Dolly Parton gegründet wurde. Der Park in der Touristenstadt Pigeon Forge bleibt mindestens bis Freitagmittag geschlossen. Eine Evakuierungsanordnung für Pigeon Forge wurde mittlerweile aber wieder aufgehoben.

In der nahegelegenen Stadt Gatlinburg, in der 300 Häuser ausbrannten, wurde aber noch keine Entwarnung gegeben. Nach Angaben der Behörden wurden mehr als 14'000 Bewohner und Besucher in Sicherheit gebracht.

Gatlinburg ist ein Ausgangspunkt für Touren in den meistbesuchten Nationalpark in den USA. Im Great-Smoky-Mountains-Nationalpark wurden alle Parkanlagen und viele Wanderwege geschlossen.

Tausende Hektar Land zerstört

Im gesamten Bundesstaat lodern nach Angaben von Tennessees Landwirtschaftsbehörde 26 Brände, die bereits 4855 Hektar Land zerstört haben. Über dem Gebiet wurde ein Flugverbot verhängt. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde sind auch viele Strassen gesperrt oder durch umgestürzte Bäume und Stromleitungen blockiert.

Acht Countys wurden in der Nacht zum Mittwoch zudem von schweren Unwettern getroffen, darunter auch einige Tornados. In den Stürmen kamen nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen ums Leben.

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