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Automobil - Marcel Fässler hat ein Stück Automobil-Rennsport-Geschichte geschrieben. Der Schwyzer gewann als erster Schweizer das 24-Stunden-Rennen in Le Mans.
Fässler, der seine zweite Saison als Werkpilot von Audi bestreitet, wechselte sich beim Klassiker an der Sarthe mit dem Deutschen Andre Lotterer und dem Franzosen Benoît Tréluyer am Steuer eines Audi R18 TDI ab und setzte die Erfolgsgeschichte ihres Arbeitgebers fort. Die Ingolstädter siegten seit dem Jahr 2000 zum zehnten Mal.
Das Rennen war bis zum letzten Meter spannend. Fässler, Lotterer und Tréluyer wurden mit lediglich 15 Sekunden Vorsprung vor der Equipe mit den Franzosen Sébastien Bourdais und Simon Pagenaud sowie dem Portugiesen Pedro Lamy im Peugeot 908 als Sieger abgewinkt. Auch die Plätze 3 und 4 gingen an die französische Marke.
Eine ausgezeichnete Leistung gelang auch Neel Jani. Der Seeländer, der das Rennen in einem Lola zusammen mit dem Franzosen Nicolas Prost und dem Holländer Jeroen Bleekemolen bestritt, belegte Platz 6.
Vor einem Jahr hatte Fässler mit seinen beiden Teamgefährten Platz 2 hinter den Markenkollegen Timo Bernhard (De), Mike Rockenfeller (De) und Romain Dumas (Fr) belegt. Aus Schweizer Sicht waren zuvor schon Herbert Müller in den Jahren 1971 und 1974 und das Duo Dieter Spoerry/Rico Steinemann 1968 ebenso gut klassiert. Nun aber gelang dem Innerschweizer als erstem Fahrer aus unserem Land der ganz grosse Wurf.
Die am Samstagnachmittag um 15 Uhr gestartete Prüfung wurde wie erwartet zum Duell zwischen Audi und Peugeot. Die von Dieselmotoren angetriebenen Autos der beiden Marken erwiesen sich im Vergleich zur Konkurrenz mit Benzin-Aggregaten deutlich überlegen. Im Lager von Audi herrschte trotz des neuerlichen Triumphs nicht nur eitel Freude. Die anderen zwei Wagen waren in schlimme Unfälle verwickelt. Der Schotte Allan McNish, der noch vor Ablauf der ersten Rennstunde verunglückt war, und Rockenfeller blieben bei ihren Crashes ohne gravierende Verletzungen.

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SDA-ATS