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Sieg und Niederlage für die Adelbodner Curler

Titelverteidiger Schweiz um Skip Sven Michel startet mit einem Sieg und einer Niederlage in die Curling-EM in Champéry. Die Adelbodner bezwingen Russland 6:5 und verlieren danach gegen Italien 4:7.

Das neu zusammengestellte russische Team um Skip Jewgeni Archipow und die ebenfalls von Änderungen nach der letzten Saison geprägte Equipe des CC Adelboden lieferten sich einen anfänglich defensiv geführten, gegen Schluss auf gutem Niveau stehenden Fight mit Fehlern, aber auch mit brillanten Steinen.

Im entscheidenden 10. End beim Stand von 5:4 für die Russen brachte Sven Michel seine beiden Steine mit grosser Nervenstärke ins Ziel, nachdem sich die Vorderleute beider Teams mit Fehlsteinen überboten hatten. Das Zweierhaus reichte für den knappen Erfolg aus.

Überraschend kam die Niederlage gegen den krassen Aussenseiter Italien, das vor einem Jahr aus dem EM-B-Turnier aufgestiegen war. Das Südtiroler Team um den an Grossanlässen völlig unerfahrenen Skip Amos Mosaner nutzte unter anderem den Umstand, dass besonders die beiden neu in die Adelbodner Formation integrierten Innerschweizer Stefan Meienberg und Florian Meister am Beginn ihrer ersten grossen Meisterschaft unsicher wirkten und zahlreiche Fehler begingen. Ein Dreierhaus im 7. End und ein anschliessender gestohlener Zweier zur 7:3-Führung besiegelten den nicht erwarteten Ausgang.

Bei den Frauen begannen die Weltmeisterinnen um Skip Binia Feltscher das EM-Turnier mit einer unerwarteten Niederlage. Gegen die überraschend gut spielenden Finninnen um Skip Sanna Puustinen verlor Feltschers Crew aus Flims 4:7.

Es war die erste Niederlage eines Schweizer Frauenteams an Europameisterschaften gegen Finnland seit 17 Jahren. Damals, 1997 in Füssen, verlor die Formation der Walliserin Graziella Grichting gegen das Team von Jaana Jokela in den Viertelfinals.

Das Flimser Team mit Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher leistete sich einige ungewohnte Fehler, die die Nordländerinnen unter anderem für ein Dreierhaus zur 4:2-Führung im 4. End nutzten.

Finnland ist seit einigen Jahren bei den Frauen eine Nation, die an den Europameisterschaften zwischen der A-Division und dem B-Turnier pendelt. In Champéry gehören die Finninnen abermals zu den krassen Aussenseiterinnen.

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