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Lewis Hamilton ist zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister. Der Engländer sichert sich den Titel standesgemäss mit dem Sieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi.

Hamiltons Teamkollege und Rivale im Titelkampf, Nico Rosberg, musste seine Hoffnung, das bessere Ende doch noch für sich zu behalten, nach halber Distanz endgültig aufgeben, als das Energierückgewinnungssystem am Mercedes zu streiken begann. Am Ende wurde der Deutsche bis auf den 14. Platz zurückgereicht.

Rosberg hätte wohl auch ohne das Pech keine Chance gehabt, Hamilton in der WM-Gesamtwertung noch abfangen zu können. Rosbergs Ambitionen hatten schon auf den ersten Metern einen argen Dämpfer erhalten. Der aus der Pole-Position gestartete Deutsche kam schlecht weg und musste Rivale Hamilton passieren lassen. Rosberg sah sich danach auch mit der funktionierenden Technik nie in der Lage, das Blatt doch noch zu seinen Gunsten wenden zu können. Spannung kam in Abu Dhabi derart nie auf. Nervenaufreibend war der letzte Akt im Titelkampf bei dieser Konstellation selbstredend nie.

Hamilton stellte seinen zweiten Titelgewinn nach jenem von 2008 mit einem weiteren Sieg in würdigem Rahmen sicher. Es war der elfte Triumph in diesem Jahr und der 33. insgesamt. Auf dem Yas Marina Circuit war er schon einmal vor drei Jahren als Erster abgewinkt worden.

Die Plätze 2 und 3 sicherten sich Felipe Massa und Valtteri Bottas in den Williams. Massa, der in diesem Jahr schon dreimal Dritter geworden ist, ist damit so gut klassiert wie noch nie in Diensten von Williams. Der Brasilianer hatte auf diese Saison hin nach der Ausmusterung bei Ferrari zur Equipe von Sir Frank Williams gewechselt. Massa vermochte seinen Rückstand auf Hamilton in der Schlussphase noch deutlich zu reduzieren, zu behelligen vermochte aber auch er den neuen Weltmeister nicht mehr.

Das Team Sauber beendete zum ersten Mal in seiner seit 1993 währenden Formel-1-Geschichte eine Saison ohne Punkte. Auch in Abu Dhabi besassen Esteban Gutierrez und Adrian Sutil bei ihrem letzten Einsatz als Fahrer des Zürcher Rennstalls nie eine reelle Chance, in den Kampf um einen der ersten zehn Plätze eingreifen zu können. Gutierrez wurde Fünfzehnter, Sutil Sechzehnter.

Abu Dhabi. Grand Prix der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Schlussklassement: 1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes. 2. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes. 3. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes. 4. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault. 5. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes. 6. Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes. 7. Sergio Perez (Mex), Force India-Mercedes. 8. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault. 9. Fernando Alonso (Sp), Ferrari. 10. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari. Ferner: 14. Nico Rosberg (De), Mercedes. 15. Esteban Gutierrez (Mex), Sauber-Ferrari. 16. Adrian Sutil (De), Sauber-Ferrari. - 20 Fahrer gestartet, 17 klassiert.

WM-Schlussklassemente (nach 19 Rennen). Fahrer: 1. Hamilton 384. 2. Rosberg 317. 3. Ricciardo 238. 4. Bottas 186. 5. Vettel 167. 6. Alonso 161. 7. Massa 134. 8. Button 126. 9. Hülkenberg 96. 10. Perez 59.

- Teams: 1. Mercedes 701. 2. Red Bull-Renault 405. 3. Williams-Mercedes 320. 4. Ferrari 216. 5. McLaren-Mercedes 181. 6. Force India-Mercedes 155. 7. Toro Rosso-Renault 30. 8. Lotus-Renault 10. 9. Marussia-Ferrari 2. 10. Sauber-Ferrari 0.

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SDA-ATS