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Sieg von Amtsinhaber Deby bei Präsidentenwahl im Tschad erwartet

Die Wähler im Tschad haben am Montag über einen neuen Präsidenten abgestimmt. Dabei galt eine Wiederwahl von Staatschef Idriss Deby als sicher. Deby ist in dem zentralafrikanischen Land seit 21 Jahren an der Macht.

Die drei wichtigsten Oppositionskandidaten hatten ihre Bewerbung für das Amt zurückgezogen und zum Boykott des Urnengangs aufgerufen, weil die Regierung sich weigerte, neue Wahlbescheinigungen auszustellen.

Dies hatte die Opposition gefordert, nachdem sie Debys Regierungspartei Patriotische Bewegung des Heils (MPS) Wahlbetrug bei der Parlamentswahl im Februar vorgeworfen hatte. Deby wies die Vorwürfe zurück.

Deby hatte sich im Jahr 1990 gewaltsam an die Macht geputscht und wurde seither dreimal im Präsidentenamt bestätigt. Bei dem Urnengang am Montag traten zwei Gegenkandidaten gegen ihn an, denen aber keine Chancen eingeräumt wurden.

Viele Wahllokale öffneten wegen logistischer Schwierigkeiten verspätet. Es zeichnete sich eine geringe Beteiligung an der Abstimmung ab. Zur Wahl aufgerufen waren 4,8 Millionen Menschen.

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