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Zofingen AG - Der Pharma- und Generikahersteller Siegfried hat im ersten Halbjahr 2010 nochmals einen Verlust von 2,3 Mio. Fr. eingefahren. Grund war der gestiegene Finanzaufwand für die Rückzahlung der bisherigen Kreditlinie, wie das Zofinger Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Der Verlust im ersten Halbjahr 2009 hatte noch 6 Mio. Fr. betragen. Nach der Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe von 80 Mio. Fr. im Mai ist Siegfried weitgehend schuldenfrei, wie es im Communiqué weiter hiess.
Der Umsatz der Firma stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12,4 Prozent auf 135,4 Mio. Franken. Operativ blieben im Kerngeschäft mit Wirksubstanzen vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im Kerngeschäft 17,2 Mio. Franken. Darin nicht enthalten ist das Geschäft mit Inhalationen.
In dieser Sparte verhandelt Siegfried mit Dritten, um einen starken industriellen Partner zu finden. Die Verhandlungen sind nach Angaben vom Dienstag weit fortgeschritten, den Abschluss will das Unternehmen in der nächsten Zeit kommunizieren.
Preisdruck bei GenerikaBezogen auf die einzelnen Sparten legte Siegfried beim Umsatz mit pharmazeutischen Wirkstoffen und Zwischenstufen verglichen mit dem Vorjahressemester 14,5 Prozent auf 103,9 Mio. Fr. zu. Hier arbeitet Siegfried an der Verjüngung des Produkteangebots, um Auslaufendes sofort erneuern zu können.
Der Absatz von fertig formulierten Medikamenten stieg um 5,8 Prozent auf 31,5 Mio. Franken. Damit konnte das Unternehmen den "enormen Preisdruck der öffentlichen Hand" auf Generika abfangen. Diese positive Entwicklung dürfte sich indessen nur durch neueingeführte Produkte halten lassen, schrieb die Firma.
Für das Gesamtjahr erwartet Siegfried einen höheren Umsatz und wieder einen Reingewinn im Kerngeschäft. 2009 hatte der Verlust 35,3 Mio. Fr. betragen, im Jahr zuvor 74 Millionen.

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SDA-ATS