Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Baar - Nach dem Rückschlag im Vorjahr hat die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika im Jahr 2010 wieder zugelegt. Der Umsatz kletterte um 6,3 Prozent auf 4,4 Mrd. Franken. Vor allem in den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas florierte das Geschäft.
Aus eigener Kraft sei der Umsatz um 6,1 Prozent gewachsen, teilte Sika am Dienstag in einem Communiqué mit. Durch Akquisitionen seien weitere 4,1 Prozent hinzugekommen. Damit habe Sika den Umsatz in Lokalwährungen um über 10 Prozent gesteigert.
Zu schaffen machte dem Konzern allerdings der starke Franken. Währungseffekte hätten 3,9 Prozent Umsatz gekostet. Aufgrund der Vorjahreszahlen errechnet sich somit ein Umsatz von 4,417 Mrd. Franken.
Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Die Experten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Umsatz von 4,389 Mrd. Fr. gerechnet.
An der festeren Schweizer Börse legte die Aktie am Dienstag zeitweise um 2,5 Prozent zu. Bis gegen Mittag notierte der Titel noch um 1,1 Prozent höher auf 2071 Franken.
Schub aus Schwellenländern
Analysten zeigten sich erfreut über das organische Wachstum, das sich im Schlussquartal nochmals beschleunigt hatte. Schub kam insbesondere aus den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas. In der Region Asien/Pazifik schnellte der Umsatz in Lokalwährungen um 41,4 Prozent nach oben, während die Verkäufe in Lateinamerika um 18 Prozent kletterten. Damit stieg der Anteil der Schwellenländer am Konzernumsatz auf 36 Prozent.
Besonders erfreulich sei, dass auch reife Regionen wie Europa und Nordamerika sowie die Bauzuliefersparte besser abgeschnitten hätten als erwartet, urteilte die Bank Vontobel.
Nordeuropa (+4,6 Prozent), Südeuropa (+1,7 Prozent) und Nordamerika (+8,5 Prozent) hätten sich allesamt besser entwickelt als erwartet und das hohe Wachstumstempo aus dem dritten Quartal gehalten. Der Vontobel-Analyst Serge Rotzer hatte hingegen eine saisonbedingte Verlangsamung der Dynamik befürchtet.
Sika beschäftigt in 74 Ländern rund 13'500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gewinnzahlen legt Sika am 1. März vor.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS