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Sika-Chef Jan Jenisch sieht das Unternehmen auf Kurs. Profitieren will er von Investitionen in die Infrastruktur rund um den Globus.

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Der Bauchemiekonzern Sika hegt Hoffnungen auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump, der ein gigantisches Infrastrukturprogramm im Umfang von 137,5 Milliarden Dollar angekündigt hat. Auch bei einem Mauerbau an der Grenze von Mexiko wäre Sika sehr wahrscheinlich dabei.

"Wenn Trump die Mauer tatsächlich baut - in welcher Form auch immer, dann sind wir auch beteiligt", sagte Sika-Chef Jan Jenisch am Freitag am Rande der Bilanzmedienkonferenz in Zürich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Der neue Machthaber in Washington hatte im Wahlkampf die Mexikaner als Drogenhändler und Vergewaltiger bezeichnet und den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko angekündigt.

Während die Mauer noch schwer umstritten ist, wurde Trump bei anderen Infrastrukturprojekten sehr konkret. So will er Brücken sanieren, in neue Linien des öffentlichen Verkehrs und in Strassen investieren.

Auch neue Kraftwerke sollen errichtet werden. Laut Trumps Plänen soll die Hälfte der Investitionen von gesamthaft 137,5 Milliarden Dollar von privater Hand kommen. Direkt will Trump dadurch 193'000 Jobs schaffen.

Goldgrube für Sika

Nordamerika war für Sika bereits im letzten Jahr eine Goldgrube. Der Zuger Bauchemie- und Klebstoffkonzern konnte dort den Umsatz um 9,9 Prozent auf 922,6 Millionen Franken steigern. Das war das stärkste Wachstum von allen Weltregionen. Dabei profitierte Sika auch von der Aufwertung des Dollars.

Der Betriebsgewinn schoss gar um knapp ein Viertel auf 166 Millionen Franken nach oben. "Nordamerika ist ein sehr guter Markt, wo wir es nicht nur schaffen, überdurchschnittlich zu wachsen", sagte Jenisch vor den Medien. Man schaffe es auch, die Preise gut bei den Kunden durchzusetzen. Mit den grösseren Volumen und dem Fokus auf den Kosten gelinge es, die Margen zu steigern.

Neue Fabrik in Hellas

Auch in Griechenland hat Sika investiert - trotz der Krise, die das Land seit Jahren beutelt. Im vergangenen Jahr wurde in der Nähe von Athen eine neue Mörtelfabrik eröffnet. "Wir verhalten uns oft antizyklisch", sagte Jenisch der sda. Wegen der Krise in Hellas habe der grösste Sika-Konkurrent seine Fabrik geschlossen. Dadurch habe der Wettbewerbsdruck nachgelassen.

"Und dann geben wir Gas. Unsere neue Mörtelfabrik ist schon recht gut ausgelastet. Wir verdienen Geld", sagte Jenisch. Die Fabrik in Kryoneri ist das zweite Werk von Sika in Griechenland, wo der Konzern schon seit langem tätig ist.

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SDA-ATS