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Simbabwer wird wegen Jagd auf Löwe Cecil Prozess gemacht

Simbabwe hat das Verfahren gegen den US-Jäger von Löwe Cecil eingestellt. Der einheimische Organisator der Safari dagegen muss sich weiterhin vor Gericht verantworten.

Eine Richterin am Tribunal von Hwange wies am Dienstag den Antrag von Organisator Theo Bronkhorst auf Einstellung des Prozesses zurück. Auch Bronkhorsts Antrag, das Verfahren an das Verfassungsgericht zu verweisen, lehnte Richterin Dambudzo Malunga ab. Sie versicherte, Bronkhorst könne mit einem "fairen Prozess" rechnen. Dann vertagte sie die Anhörung auf den 20. November.

Der Organisator der tödlichen Safari ist wegen des Vorwurfs angeklagt, eine "illegale Jagd nicht verhindert" zu haben. Der 52-Jährige weist die Anschuldigungen zurück und versichert, dass er alle notwendigen Bewilligungen eingeholt habe.

Der US-Zahnarzt Walter Palmer hatte mit Hilfe Bronkhorsts den 13-jährigen Löwen Cecil, den Star des Hwange-Nationalparks, Anfang Juli bei einer Grosswildjagd mit Pfeil und Bogen erlegt. Der Vorfall sorgte weltweit für Empörung.

Die Regierung in Harare verlangt daraufhin von den USA Palmers Auslieferung. Vergangene Woche teilte Umweltministerin Oppah Muchinguri jedoch mit, dass die Behörden den US-Jäger nicht mehr gerichtlich belangen wollten.

Es habe sich herausgestellt, dass Palmers Papiere in Ordnung gewesen seien und er nicht gewusst habe, dass er bei der tödlichen Jagd auf den Löwen Regeln verletzt habe, sagte die Ministerin am Montag vergangener Woche. Für die Safari und die Jagdlizenz hatte der Zahnarzt insgesamt 55'000 Dollar gezahlt.

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