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Einen Monat nach der Zusage des Bundesrates, die Olympia-Kandidatur Sion 2026 finanziell zu unterstützen, äussert sich die Führungsspitze von Swiss Olympic zum aktuellen Stand der Arbeiten.

Erhält "Sion 2026" vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in zwei Jahren den Zuschlag zur Ausrichtung der Winterspiele, beträgt die Unterstützung des Bundes bis zu einer Milliarde Franken. Roger Schnegg, Direktor von Swiss Olympic, sieht "sehr gute Chancen, den Zuschlag vom IOC zu bekommen, wenn die nationalen Hürden gemeistert werden".

Ob diese übersprungen werden, ist derzeit jedoch ungewiss. Am 10. Juni 2018 kommt es im Wallis zu einer Volksabstimmung, danach befindet das Eidgenössische Parlament über die Kostenbeteiligung des Bundes. Der Bundesrat hat das Departement von Sportminister Guy Parmelin beauftragt, bis Ende Jahr eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage zu erstellen.

Der mediale und vor allem politische Gegenwind für das Olympia-Projekt war unmittelbar nach dem Entscheid des Bundesrates gross. "Es steht noch sehr viel Überzeugungsarbeit bevor, wir sind in den nächsten Monaten stark gefordert. Mit dem Projekt standen wir von Anfang an unter extremem Zeitdruck", so Schnegg.

Jürg Stahl, mittlerweile seit einem knappen Jahr im Amt als Präsident von Swiss Olympic, erinnerte daran, dass auch frühere Grossprojekte wie die Expo 2002 oder die Fussball-EM 2008 in einer ersten Phase starkem politischem Widerstand ausgesetzt gewesen waren. "Natürlich hätte ich nach dem Entscheid des Bundesrates lieber mehr Rückwind gehabt als diesen starken Gegenwind", so Stahl.

Schnegg erinnerte daran, dass das IOC im Zuge der Agenda 2020 nach heutigem Stand die Durchführung der Winterspiele 2026 mit rund einer Milliarde Franken unterstützt - und zwar mittels finanzieller Beteiligung respektive in Form von Dienstleistungen.

"Kein Neuigkeitsgehalt"

Zu den Westschweizer Zeitungsartikeln betreffend die "Panama Papers" und die Anwaltskanzlei, deren Vorstand Sions OK-Präsident Jean-Philippe Rochat angehört, äusserte sich Stahl dezidiert. "Für mich war der Neuigkeitsgehalt der Mitteilung nicht vorhanden. Es ist etwas weit hergeholt, dass die News auf Jean-Philippe Rochat als ausgewiesenen Motivator und als treibende Kraft der Kandidatur personifiziert werden", sagte Stahl.

"Ich habe keine Freude daran, dass die Sache 18 Monate nach dem erstmaligen Erscheinen aufgewärmt wird. Ich sage nicht, dass es ein Sturm im Wasserglas war. Ich lasse mich aber nicht aus der Ruhe bringen, wenn es Attacken gegen einzelne Personen gibt." Handlungsbedarf sieht der Präsident von Swiss Olympic deshalb keinen. "Es gibt keinen Grund, von Jean-Philippe Rochat abzurücken."

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SDA-ATS