Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der FC Sion wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison. Mit einem 1:1 holt er in einem packenden Spiel gegen den FC Zürich immerhin einen Punkt.

Aus dem ersten Heimsieg wurde es im siebten Anlauf nichts. Aber immerhin resultierte für die Walliser im zweiten Spiel unter Trainer Gabri ein Punkt - ein Punkt, nach dem es zwischenzeitlich nicht ausgesehen hatte. Pajtim Kasami verhinderte in der 81. Minute mit dem Ausgleichstreffer die zweite Niederlage von Gabri. Derweil Sion im unteren Tabellendrittel verharrt, zog der FCZ vor dem Super-League-Gipfel zwischen Basel und YB am Sonntag mit dem zweitplatzierten FCB gleich.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte Roberto Rodriguez den FCZ mit einem Schlenzer von halblinks nicht unverdient in Front geschossen (47. Minute). Es war der erste Treffer für die Zürcher nach zuvor zwei torlosen Auftritten, und angesichts des Übergewichts vor allem in der Anfangsphase ein logischer. Nur weil Jagne Pa Modou (8.) und Rodriguez (10.) zunächst im Abschluss gesündigt hatten, führte der FCZ nicht schon früher.

Den Sittenern, die von den letzten zwölf Super-League-Spielen nur eines gewannen, tut der Punkt primär der Moral gut. Die verpasste Qualifikation für die Europa League, der Eklat um die Herren Constantin und der Trainerwechsel perlen nicht spurlos an der Mannschaft ab. Dass sich Barthélémy Constantin mit dem Rekurs gegen seine Platzsperre Zugang ins Stadion verschaffte, verlieh der Mannschaft freilich keinen Schub.

Der Punkt war aus Sicht der Walliser vor allem deshalb verdient, weil die Gastgeber zwar weniger Chancen hatten, aber vor dem Ausgleich zweimal am Pfosten scheiterten. Zuerst prallte ein Schuss von Kasami vom Pfosten ab (49.), später traf auch der eingewechselte Aimery Pinga die Torumrandung (77.). "Wir hatten Glück im Unglück, verloren zwei Punkte, gewannen aber einen", befand Kasami, der sich in den hektischen Schlussminuten an der Seitenlinie ein Scharmützel mit Zürichs Trainer Uli Forte und dem ausgewechselten Rodriguez lieferte.

Glück hatten Sittener auch deshalb, weil sie über weite Strecken die unterlegene Equipe waren. "Wir waren fast durchwegs besser, aber während wir das 2:0 verpassten, setzte Sion den entscheidenden Nadelstich", fasste Rodriguez treffend zusammen. Während Forte damit haderte, dass sich sein Team für einen couragierten Auftritt schlecht belohnt hat, zeigte sich Gabri zufrieden: "Der Punkt ist der Lohn für die harte Arbeit unter Woche."

Telegramm:

Sion - Zürich 1:1 (0:0)

9500 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 47. Rodriguez (Palsson) 0:1. 81. Kasami (Uçan) 1:1.

Sion: Mitrjuschkin; Zverotic (55. Bamert), Ricardo, Angha, Lenjani; Constant (73. Pinga); Kasami, Toma; Cunha, Uçan; Schneuwly.

Zürich: Vanins; Thelander, Bangura, Brunner; Winter (81. Rüegg), Palsson, Sarr (74. Maouche), Pa Modou; Dwamena, Frey, Rodriguez (92. Koné).

Bemerkungen: Sion ohne Zock (gesperrt), Adão, Adryan, Carlitos, Cümart, Dimarco, Lurati und Acquafresca (alle verletzt), Zürich ohne Alesevic, Kempter, Kryeziu, Marchesano, Nef, und Schönbächler (alle verletzt). Super-League-Debüt von Toma (18). Pfostenschüsse: 49. Kasami, 77. Pinga. 94. FCZ-Trainer Forte wegen Unsportlichkeit auf die Tribüne verwiesen. Verwarnungen: 84. Uçan (Foul). 90. Rüegg (Foul).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS