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Schweizer Cupfinal - Der Cupfinal endete mit dem erwarteten Verdikt. Sion liess seine makellose Bilanz nicht vom Aussenseiter Xamax beflecken und gewann in Basel dank der frühen Tore von Sio (2.) und Vanczak (6.) 2:0.
Die Cup-Geschichte muss 2011 (noch) nicht umgeschrieben werden. Der FC Sion bleibt in einem Final unbesiegt. Er holte im zwölften Final den zwölften Sieg. Und Xamax kann das Cup-Endspiel nicht gewinnen. Die fünfte Finalniederlage der Neuenburger war im Prinzip schon nach sechs Minuten besiegelt. Die ersten beiden Standardsituationen führten bereits zu den entscheidenden Gegentoren. Stürmer Giovanni Sio und Verteidiger Vilmos Vanczak war jeweils mit Kopfbällen erfolgreich.
Der frühe und klare Vorsprung des Favoriten liess einen umstrittenen Cupfight in der Folge nicht zu. Die Walliser waren eine Klasse besser als der Aussenseiter aus Neuenburg, der erst am letzten Spieltag der Axpo Super League den Klassenerhalt realisiert hatte. Vor der Pause kam nicht nur keine Spannung auf, man musste gar um Xamax fürchten. Gedanken an den letzten Cupfinal der Neuenburger kamen auf. Den hatten sie 2003 gegen den FC Basel 0:6 verloren.
So schlimm kam es diesmal nicht. Weil die Sittener Spieler mit den Chancen verschwenderisch umgingen und es sich leisteten, mehrmals alleine vor Xamax-Keeper Jean-François Bedenik zu scheitern. Aleksandar Prijovic dreimal in den ersten 45 Minuten sowie Sio und Fabrizio Zambrella in der Startviertelstunden nach der Pause verpassten den frühzeitigen Knock-out von Xamax.
So hatte Xamax immer den Strohhalm in der Hand, durch einen überraschenden Treffer die Spannung in den St.-Jakob-Park zurückzuholen. Doch das Team von Bernard Challandes fand den Zutritt ins Geschäft nicht mehr. Erst nach 77 Minuten kam es zum ersten gefährlichen Abschluss, als Raphaël Nuzzolo eine Flanke von Geoffrey Tréand aus günstiger Position über das Tor köpfte.
Es war die Phase, in der das Spielgeschehen endlich ausgeglichen wurde, weil sich Sion zurückfallen und den Gegner anrennen liess. Als das lautstarke und dominierende Walliser Volk auf den Rängen längst die Erfolgshymnen angestimmt hatte, gestanden die siegessicheren Sittener den Xamaxiens Tréand (Pfosten/84.) und Ibrahima Niasse (Parade Vanins/86.) noch zwei spektakuläre Chancen zu.
Das Aufbäumen kam zu spät. Wer dem Gegner nur eine Viertelstunde lang auf Augenhöhe begegnet, kann einen Cupfinal kaum gewinnen. Schon gar nicht, wenn der Finalgegner FC Sion heisst und von 24'000 Walliser 'Landsleuten' zum nächsten Cup-Triumph getragen wird.

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SDA-ATS