Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die 0:3-Blamage im Baltikum hallt beim FC Sion nach, ebenso die gepfefferten Worte des Trainers im Nachgang. Die Walliser müssen am Sonntag in Lausanne eine Reaktion zeigen.

Nach dem peinlichen Auftritt beim litauischen Underdog Suduva Marijampole hatte sich Paolo Tramezzani zu einer deftigen Standpauke genötigt gesehen und Konsequenzen für einige Spieler angekündigt. Die Stimmung auf der Rückreise war arg gedrückt und der Trainer übernächtigt. Er habe eine schlechte und kurze Nacht gehabt, gestand Tramezzani, noch nie habe er eine Mannschaft von sich derart desolat auftreten sehen. Auf wen seine Drohung mit den Konsequenzen abzielte, verriet er nicht.

Zu erwarten ist, dass Tramezzanis Worte ihre Wirkung nicht verfehlen. Bei Lausanne-Sport, das seit 14 Spielen auf einen Heimsieg wartet, rechnen sie am Sonntag mit einer Trotzreaktion der Gäste aus dem Wallis. Jedoch stellt sich die Frage, wozu die Sittener in der aktuellen Verfassung imstande sind. Beim Super-League-Auftakt vor eine Woche resultierte zwar ein 1:0-Sieg in Thun, allerdings ein schmeichelhafter, wenig überzeugender.

Raphael Wicky bleibt gelassen

In Basel sorgte der Fehlstart gegen die Young Boys (0:2) nicht für einen abrupten Stimmungswechsel. Zwar droht dem FCB im Falle einer Heimniederlage gegen Luzern der schlechteste Saisonstart seit Einführung der Super League vor 14 Jahren. Die Basler bleiben aber gelassen. "Bis auf die letzten 30 Meter zeigten wir gegen YB ein gutes Spiel. Das Resultat ist enttäuschend, aber kein Drama", betonte Trainer Raphael Wicky mit Nachdruck.

Nach 71 Spielen in Folge an der Spitze, können die Basler das Feld nach dem 0:2 bei YB vor einer Woche von ganz hinten aufrollen. Der nächste Gegner will dem Meister die Punkte am Sonntag im St.-Jakob-Park aber nicht kampflos überlassen. "Der FCB ist sehr spiel- und vor allem heimstark. Aber wir reisen dahin, um etwas Zählbares zu holen", kündigte FCL-Stürmer Cédric Itten an.

Luzerns Trainer Markus Babbel, der seinen Unmut über die seiner Meinung nach zu kurze Sommerpause wiederholt kundtat, zeigte sich zufrieden über die bisherigen Auftritte seiner Mannschaft: "Ich bin positiv überrascht. Wir müssen vor dem FC Basel keine Angst haben. Wir können auch etwas."

Im dritten Sonntagsspiel will der FC Zürich im Heimspiel gegen Thun seine starke Leistung vom Derbysieg gegen GC bestätigen. Im Idealfall hält sich der hoch gehandelte Aufsteiger an der Spitze. Thun dagegen droht angesichts des happigen Programms ein harziger Start.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS