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Six eröffnet Untersuchung gegen Clariant

Zuerst ist die Fusion gescheitert, nun ermittelt auch noch die Six: Die Fusionspläne mit Huntsman brachten Clariant-Chef Hariolf Kottmann kein Glück. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Die geplatzte Fusion mit dem US-Konzern Huntsman hat für Clariant ein Nachspiel. Die Börsenaufsicht Six Exchange Regulation hat im Zusammenhang mit der Fusionsankündigung eine Untersuchung gegen den Baselbieter Chemiekonzern eröffnet.

Es geht um eine mögliche Verletzung der Vorschriften zur Ad hoc-Publizität, wie die Six am Donnerstag mitteilte. Im Fokus steht die Medienmitteilung von Clariant zur Bekanntgabe über die Fusionsvereinbarung vom 22. Mai des letzten Jahres.

An der Börse kotierte Unternehmen müssen gewisse Vorschriften einhalten, wie sie die Anleger über wichtige Unternehmensnachrichten informieren.

Die im Mai angekündigte Fusion von Clariant und Huntsman war später wegen Widerstandes der Aktionäre geplatzt.

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