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Frühbucher profitieren im Wintersport: Die Tageskarten für das Skigebiet Andermatt-Sedrun werden künftig zu flexiblen Preisen vergeben. (Archivbild)

KEYSTONE/URS FLUEELER

(sda-ats)

Die Betreiber des Skigebiets Andermatt-Sedrun UR/GR führen auf diese Saison hin ein flexibles Preismodell für Tageskarten ein. Sie versprechen sich davon eine höhere Auslastung und eine bessere Wertschöpfung an Spitzentagen. 37 Franken kostet das billigste Ticket.

Hotelanbieter tun es längst, Fluggesellschaften ebenfalls: Die Preise für ihre Produkte flexibel an die Nachfrage koppeln. Dieses Modell übernimmt auf die kommende Wintersaison auch das Skigebiet Andermatt-Sedrun. Festpreise für Tageskarten gibt es fortan keine mehr, wie die Verantwortlichen am Freitag mitteilten.

Die Preisgestaltung hängt künftig von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Saison, dem Wochentag, dem Buchungsdatum oder dem Wetter. Andermatt-Sedrun nimmt die Veränderung in Zusammenarbeit mit dem Ticketverkäufer Ticketcorner vor und sei damit das erste Skigebiet in der Schweiz, das den Schritt in dieser Konsequenz vollziehe, sagte Sprecher Stefan Kern auf Anfrage.

Vorbilder gäbe es etwa in den USA. Schweizer Skigebiete hätten bislang vor allem bei Saisonkarten flexible Preise gekannt oder aber Reduktionen bei schlechtem Wetter genehmigt.

Keine Preisobergrenze

Festgelegt werden die Preise von einer Software, die von Ticketcorner als Investition in den Schweizer Skimarkt geschaffen wurde. Allerdings habe das Skigebiet die Möglichkeit, manuell einzugreifen.

Eine Preisobergrenze pro Tageskarte gebe es nicht. "Um 17.00 Uhr am Vorabend weiss man aber, was die Karte am nächsten Tag kostet", sagte Kern. Mehr als 100 Franken müsse niemand bezahlen. Fixpreise gibt es weiterhin für Jahresabonnemente und Einzelfahrten. An zehn Wochentagen im Januar kostet die Tageskarte jeweils pauschal nur 10 Franken.

Laut Ticketcorner haben auch andere Schweizer Skigebiete ihr Interesse bekundet, das Modell einzuführen. In Andermatt-Sedrun verspricht man sich davon höhere Auslastungen der Bergbahnen und eine besseren Wertschöpfung an Spitzentagen. Ziel sei es, zehn Prozent mehr Gäste ins Gebiet zu holen. Im Vorjahr wurden 330'000 Tageskarten verkauft. Auch gelte es die Kunden dazu zu bringen, online zu buchen.

Die Skisaison in Andermatt-Sedrun dauert neu sieben Monate von November bis Mai. Auf die Saison 2017/2018 gehen drei neue Bahnen in Betrieb.

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SDA-ATS