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Im jahrzehntelangen Streit über zweisprachige Ortsschilder im österreichischen Bundesland Kärnten hat es eine Einigung gegeben. Die slowenische Minderheit in Kärnten stimmte am Dienstagabend in Klagenfurt einem Kompromiss zu.

Demnach sollen deutsch-slowenische zweisprachige Tafeln in 164 Ortschaften aufgestellt werden, wie der Slowenenvertreter Valentin Inzko mitteilte. Das Parlament muss der Einigung noch zustimmen.

Ein Urteil des österreichischen Verfassungsgerichts aus dem Jahr 2001 gibt vor, dass in Gemeinden mit mehr als zehn Prozent slowenischen Einwohnern auf den Ortstafeln auch die slowenischen Namen angegeben werden.

Die rechtspopulistische Kärntner Landesregierung weigerte sich jedoch, dieses Urteil umzusetzen. In dem südlichen österreichischen Bundesland, das an Slowenien und Italien grenzt, leben heute noch rund 15'000 Slowenen - vor dem Ersten Weltkrieg waren es 100'000.

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SDA-ATS