Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Dienstag von den Verlusten des Vortages erholt und die Kursgewinne danach sogar noch weiter ausgebaut. Um die Mittagsstunden schaffte der Swiss Market Index (SMI) den Sprung über die 6500-Punkte-Marke.
Bei Handelsschluss notierte der SMI dann bei 6534,84 Punkten (+1,37 Prozent). Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 1,45 Prozent zu und schloss bei 5866,99 Punkten.
Die Verlierer vom Montag waren zumeist auch die Gewinner vom Dienstag: So legten diverse Titel von Finanzinstituten und von Wirtschaftszyklen abhängigen Unternehmen überdurchschnittlich an Wert zu. Aber auch die SMI-Schwergewichte Nestlé und Novartis gaben dem Gesamtmarkt Unterstützung.
Nebst der technischen Erholung habe auch der Start in die Bilanzsaison die gute Stimmung im Handel getragen, meinten Händler. Am Vorabend hatte der US-Aluminiumkonzern Alcoa über die Ergebnisse des Jahres 2010 berichtet und einen überraschend hohen Quartalsgewinn ausgewiesen.
Die meisten SMI-Titel schlossen fester. Tagesgewinner war der Luxusgüterkonzern Richemont, dessen Aktien 3,9 Prozent an Wert gewannen. Händler erklärten den Kurssprung mit der erneuten Anhebung der Gewinnprognosen der amerikanischen Luxusmarke Tiffany. Die Titel der Swatch Group (+2,7 Prozent), die mit Tiffany im Uhrenbereich eine Partnerschaft unterhält, konnten nicht ganz so stark wie Richemont zulegen.
Deutlich höher gingen auch die Aktien des Ölplattformbetreiber Transocean (+3,2 Prozent) aus dem Handel. Grund dafür war der Bericht einer von US-Präsident Obama eingesetzten unabhängigen Expertenkommission zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Ein Auszug des Berichts hatte bereits in der Vorwoche die Titel von Transocean gestützt. Seit Anfang Jahr hat Transocean, der 2010 zu den grössten Verlierern im SMI gehörte, nun bereits einen Kursgewinn von 14,7 Prozent verzeichnet.
Bei den Finanzaktien standen die Grossbankentitel von Credit Suisse (+1,9 Prozent) und UBS (+1,7 Prozent) weit vorne, nachdem die Analysten der Société Générale den europäischen Bankensektor hochgestuft hatten. Swiss Re gewannen gar 2,0 Prozent, während Julius Bär (-1,6 Prozent) und Swiss Life (-0,3 Prozent) nach Abstufungen tiefer aus dem Handel gingen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.









swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS