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Die Freude beim Grillieren kann durch unsachgemässes Verhalten schnell verdorben werden. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP Underwriters Laboratories/Jonathan Cohon

(sda-ats)

Die wärmeren Temperaturen lassen auch die Herzen der Grill-Freunde höher schlagen. Doch jedes Jahr passieren Unfälle durch fahrlässiges Verhalten. Die Beratungsstelle für Brandverhütung hat deshalb ein Merkblatt für ein "sicheres Grillvergnügen" veröffentlicht.

Vor allem die Verwendung von hochexplosiven Anzündhilfen wie Benzin oder Brennsprit bei Holzkohlegrills sei äusserst gefährlich, denn dabei könne es zu explosionsartigen Bränden kommen, teilte die Beratungsstelle BfB am Donnerstag mit. Das Grillgehäuse erreiche zum Teil Temperaturen von bis zu 400 Grad, die Flammen gar bis zu 800 Grad.

Aber auch bei Gasgrills könnten zum Beispiel durch defekte Anschlüsse gefährliche Situationen entstehen. Die BfB empfiehlt deshalb unter anderem, den Grill auf eine stabile Unterlage zu stellen, Kinder und Tiere in der Nähe zu beaufsichtigen und für den Ernstfall immer einen Eimer Wasser oder einen Feuerlöscher bereitzuhalten.

Bei Holzkohlegrills solle auf die Verwendung von Benzin oder Brennsprit ganz verzichtet werden. Nach dem Grillplausch solle die Asche mindestens 48 Stunden ausglühen oder mit Wasser gelöscht und danach in einem feuerfesten Behälter entsorgt werden.

Benützer von Gasgrills sollten in der Nähe des Grills nicht rauchen. Ausserdem sollten sie regelmässig prüfen, ob die Gasleitungen dicht sind: Dazu werden die Schläuche mit Seifenwasser eingeschmiert. Wenn Blasen entstehen, weist das auf eine undichte Stelle hin.

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SDA-ATS