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Softwarefirma Dacuda für Erfindung einer Scan-Maus ausgezeichnet

Am Swiss Economic Forum (SEF) in Interlaken ist vor 1250 Teilnehmern der bedeutendste Jungunternehmerpreis der Schweiz vergeben worden. Ausgezeichnet wurden drei Firmen, darunter die Erfinderin einer Computermaus, die scannen kann.

Mit dieser technologischen Weltneuheit habe es die Zürcher Softwarefirma Dacuda innerhalb von zwei Jahren auf den globalen Markt geschafft, begründete die Jury unter der Leitung der Unternehmerin Carolina Müller-Möhl am Freitag ihre Entscheidung.

Dacuda ist 2008 als Spin-off der ETH Zürich gegründet worden. Ihre Technologie ermöglicht es, mit Computermäusen über Texte, Bilder und Tabellen zu fahren und diese dabei einzulesen. Die so kopierten Daten können mittels der Software editiert und verschickt werden. Ab August will der südkoreanische Elektronikgigant LG Electronics in Lizenz solche Mäuse verkaufen.

Zu den beiden weiteren Empfängern des mit insgesamt 75'000 Franken dotierten Jungunternehmer-Preises gehört die Küsnachter Loylogic, die webbasierte Kundenbindungsprogramme für Fluggesellschaften und Hotelketten entwickelt.

Gourmet-Catering

Zum zweiten Mal in der 13-jährigen Geschichte des Swiss Economic Award wurde eine Jungunternehmerin ausgezeichnet: Susanne Schanz vom Berner 5-Gang-Hauslieferservice Gourmet15Box, dessen Menus sich in der eigenen Küche in 15 Minuten zubereiten lassen.

Die drei Sieger wurden aus 100 Bewerbungen gekürt. Die Organisatoren wollen mit dem Award unternehmerisches Gedankengut und die Akzeptanz von Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern in der Gesellschaft fördern.

Tipps vom Shell-Chef

Ein Höhepunkt am zweiten Tag des diesjährigen SEF war der Vortrag von Shell-Chef Peter Voser. Der Aargauer erläuterte den vielen Vertretern von Schweizer KMU, dass sich ein Weltkonzern nicht viel anders führe, als ein kleines Unternehmen: "Man muss die richtigen Leute haben und ihnen klare, erfüllbare Ziele setzen", sagte Voser.

Mit Blick auf das Motto des Forums, "Potenziale entdecken", warben die Präsidenten der vier Bundesratsparteien um Unterstützung bei den Wahlen im Herbst. CVP-Präsident Christophe Darbellay räumte ein, bei der Debatte über den AKW-Ausstieg habe seine Partei einen Fehler gemacht: "Man kann dazu nicht 'vielleicht' sagen. Das war nicht gut."

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