Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eine Sojus-Kapsel mit zwei Kosmonauten und einem US-Astronauten hat am Donnerstag erfolgreich an die Internationale Raumstation ISS angedockt. Die drei Männer seien "herzlich" von den drei bereits an Bord befindlichen Besatzungsmitgliedern empfangen worden, teilte die russische Raumfahrtagentur Roskosmos mit.

Am Samstag will das private US-Unternehmen SpaceX erstmals seinen Raumtransporter Dragon zur ISS schicken.

An Bord der Sojus befanden sich die Russen Gennadi Padalka und Sergej Rewin sowie ihr US-Kollege Joseph Acaba. Für Padalka ist es der vierte Flug ins All. Er hat bereits 585 Tage im Orbit verbracht. Rewin flog das erste Mal ins All, während es für Acaba der erste längere Aufenthalt im Weltraum ist.

Die drei Männer sollen 126 Tage auf der ISS bleiben. Dort befinden sich bereits der Russe Oleg Kononenko, der US-Astronaut Don Pettit und der Niederländer André Kuipers.

Die Sojuskapsel TMA-04M war am Dienstag vom russischen Raumfahrtbahnhof Baikonur in Kasachstan abgehoben. Der Start hatte eigentlich bereits anderthalb Monate früher stattfinden sollen, war aber nach der Entdeckung von Rissen an der ursprünglich vorgesehenen Raumkapsel verschoben worden.

Im vergangenen Jahr hatte Russland immer wieder mit Problemen bei seinem Raumfahrtprogramm zu kämpfen und verlor mehrere Satelliten und einen Raumtransporter.

Nach dem Ende des US-Shuttle-Programms ist Russland derzeit die einzige Nation, die Menschen zur ISS transportieren kann. Erst 2015 soll wieder ein US-Raumschiff einsatzbereit sein.

Privater US-Raumtransporter

Die USA zahlen den Russen mindestens 50 Millionen Dollar pro Astronaut, der zur ISS befördert wird. Für Samstag ist jedoch auf dem US-Raumfahrtbahnhof Cape Canaveral der erste Start eines privaten Raumtransporters geplant.

Das US-Unternehmen SpaceX will mit der Kapsel Dragon bei deren erstem Flug 521 Kilogramm Fracht liefern und drei Wochen später 660 Kilogramm Ladung wieder mit zur Erde zurücknehmen. Langfristig soll der wiederverwendbare Raumtransporter auch bis zu sieben Menschen ins All und wieder zurück befördern können.

SDA-ATS