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Mit drei Forschungssatelliten und mehr als 100 Kleintieren an Bord ist eine russische Trägerrakete ins All gestartet. Die Sojus 2.1a hob am Freitag planmässig vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab.

An Bord sind unter anderem 45 Mäuse, 20 Schnecken und 15 Geckos, wie die Flugleitzentrale bei Moskau mitteilte. "Unser Mini-Zoo wird 575 Kilometer über der Erde kreisen", sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin, der Agentur Interfax zufolge. Erstmals könnten in einer solchen Höhe die Folgen kosmischer Strahlung auf Tiere untersucht werden.

Auch 40 Buntbarsch-Fischlarven, mit denen die deutschen Universitäten Erlangen-Nürnberg und Hohenheim die Auswirkungen der Schwerelosigkeit untersuchen wollen, befinden sich im Forschungsmodul Bion-M1. Es soll am 18. Mai nahe der russischen Stadt Orenburg am Fallschirm zur Erde zurückkehren.

Die Trägerrakete transportierte auch die Messgeräte Beesat-2 und Beesat-3 der TU Berlin sowie den Rechner Somp der TU Dresden ins All. Sie sollen Daten aus der Atmosphäre liefern.

"Am spannendsten wird das Verhalten der mongolischen Rennmäuse sein, die wir in Echtzeit per Kamera beobachten", sagte der Wissenschaftler Waleri Abraschkin vom Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme (IMBP). Er schloss nicht aus, dass keines der Nagetiere den Flug überleben wird.

Die insgesamt 70 Experimente an Bord dienen unter anderem der Vorbereitung einer möglichen bemannten Reise zum Mars.

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SDA-ATS