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Die Umweltorganisation Greenpeace hat am Samstagnachmittag in Zürich zur Solidarität mit den in Russland inhaftierten Arktis-Schützerinnen und Arktis-Schützern aufgerufen. Ähnliche Solidaritätsveranstaltungen fanden laut Greenpeace am Samstag weltweit in 263 Städten in 43 Ländern statt.

Auf der Zürcher Rathausbrücke wurde ein "mobiles Gefängnis" aufgestellt, aus dem heraus Greenpeace-Freiwillige ihre Botschaften zum Schutz der Arktis aussandten und zur Solidarität aufriefen. Auch Künstlerinnen und Künstler sowie Politikerinnen und Politiker traten auf, darunter die Zürcher Nationalratsmitglieder Jacqueline Fehr (SP) und Bastien Girod (Grüne).

Mit einer internationalen Kampagne kämpft Greenpeace seit zwei Jahren für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol. Ende September war ein Greenpeace-Schiff unterwegs, um gegen die Ölbohrpläne des russischen Konzerns Gazprom in der Arktis zu protestieren.

Dabei wurden Greenpeace-Aktivisten verhaftet, unter ihnen der Schweizer Marco Weber. Nach Angaben von Greenpeace sind derzeit 30 Aktivistinnen und Aktivisten in St. Petersburg in Haft. An der Aktion in Zürich wurden unter anderem Solidaritäts-Briefe entgegengenommen, die an Marco Weber übergeben werden sollen.

SDA-ATS