Nicht ein Sprinter, sondern mit Rémi Cavagna ein Ausreisser entscheidet die 19. Etappe der Vuelta für sich. Der Franzose vom Team Deceuninck-QuickStep rettet fünf Sekunden auf das Feld ins Ziel.

Den Sprint des Feldes entschied auf der ansteigenden Zielgerade nach 165 Kilometern von Avila nach Toledo der Ire Sam Bennett vor dem Tschechen Zdenek Stybar für sich.

Cavagna, der in der laufenden Spanien-Rundfahrt bereits zweimal Etappendritter geworden war, feierte den sechsten Sieg seiner Karriere. Der 24-Jährige riss zusammen mit zehn anderen Fahrern kurz nach dem Start aus und verabschiedete sich 25 Kilometern vor dem Ziel von seinen Fluchtgefährten.

Der Spitzengruppe gehörte einmal mehr auch Silvan Dillier an. Aber auch der Aargauer vermochte am Ende nicht mit Cavagna mitzuhalten; vier Kilometer vor dem Ziel wurde er vom Feld eingeholt.

An der Spitze der Gesamtwertung ergaben sich keine Veränderungen. Primoz Roglic verteidigte das Leadertrikot erfolgreich, allerdings nicht problemlos. Knapp 70 Kilometer vor dem Ziel stürzte der Slowene wie zahlreiche andere Profis.

Es dauerte fast 20 Kilometer, bis Roglic den Anschluss an die Hauptgruppe geschafft hatte, auch weil mehrere Teamkollegen (unter ihnen der Deutsche Tony Martin) in den Massensturz verwickelt waren.

In der Gesamtwertung führt Roglic vor der entscheidenden Bergetappe am Samstag 2:50 Minuten vor dem Spanier Alejandro Valverde. Dritter mit einem Rückstand von 3:31 Minuten ist der Kolumbianer Nairo Quintana.

In der zweitletzten Etappe haben die Profis auf den 190 Kilometern von Arenas de San Pedro nach Plataforma de Gredos sechs klassifizierte Steigungen zu bewältigen.

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