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Somalischer Innenminister stirbt bei Selbstmordanschlag

Der somalische Innenminister Abdishakur Cheikh Hassan ist bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen zündete in seinem Haus in der Hauptstadt Mogadischu offenbar seine eigene Nichte einen Sprengsatz, den sie bei sich trug.

Informationsminister Abdulkarim Jama sprach im Radio von einer "terroristischen Attacke". Den Angaben zufolge wohnte die Nichte des Innenministers seit drei Tagen in dessen Residenz. Dort traf sich der Innenminister nach Angaben eines Sicherheitsvertreters am Freitag mit anderen Regierungsvertretern. Bei der Explosion wurden auch mehrere Menschen verletzt, wie es in Sicherheitskreisen weiter hiess.

Es war bereits der dritte Selbstmordanschlag in Mogadischu innerhalb von zwei Wochen. Zu den zwei vorigen hatte sich die radikalislamische Shebab-Miliz bekannt. In Somalia herrscht seit fast zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg. Die Übergangsregierung hält sich nur mit Mühe in Mogadischu an der Macht, während die Shebab-Miliz weite Teile des ostafrikanischen Landes kontrolliert.

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