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Sonderausstellung an Guisans letztem Kommandoposten in Jegenstorf

Dieser Inhalt wurde am 08. Mai 2010 - 21:46 publiziert
(Keystone-SDA)

Jegenstorf BE - Mit einer Sonderausstellung erinnert die Stiftung Schloss Jegenstorf an General Henri Guisan, der vor 50 Jahren verstorben ist. Der Standort kommt nicht von ungefähr: Jegenstorf war Guisans letzter Kommandoposten.
Anfang Oktober 1944 hatte Guisan seinen Sitz von Interlaken nach Jegenstorf verlegt, um angesichts der neuen Kriegslage näher an den politischen Schaltstellen zu sein. Von dem Schloss zwölf Kilometer nordöstlich von Bern aus lenkte der populäre General bis zum Kriegsende die Geschicke der Schweizer Armee.
Am Samstag wurde die Ausstellung im Schloss Jegenstorf eröffnet. Sie erstreckt sich über je zwei Räume im Parterre und im ersten Stock; letztere dienten dem General als Schlaf- und Arbeitszimmer.
Bis 10. Oktober sind Exponate aus privater und öffentlicher Hand zu sehen, die aus der ganzen Schweiz zusammengetragen wurden. Darunter befinden sich Fotografien, Briefe, Film- und Tonmaterialien, aber auch Gemälde des Soldatenmalers Friedrich Traffelet und persönliche Gegenstände.
Präsentiert werden etwa Guisans komplette Uniform samt Mütze und Stiefeln, Degen, Dolch und Pistole sowie das Feldbüro. Speziell für die Sonderausstellung wurde ein Wachthäuschen rekonstruiert und in der Schlosszufahrt wiedererrichtet.

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