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Sonniger Auftakt und Rekordteilnahme am Zürcher Sechseläuten

Schattenplätze und Sonnencrème waren gefragt beim Auftakt zum Zürcher Sechseläuten: Bei sommerlichem Wetter säumten am Sonntagnachmittag tausende von Zuschauern die Strassen der Innenstadt, um den traditionellen Kinderumzug zu sehen.

Nicht nur das Wetter brach Rekorde, auch die Zahl der Teilnehmer war noch nie so hoch. Mehr als 3000 Kinder und rund 850 Musikanten in bunten Kostümen machten den Kinderumzug zu einem farbenfrohen Spektakel. Angeführt wurde der Zug von rund 300 Kindern aus dem Gastkanton Basel-Landschaft. Diese hatten getreu dem Motto "Salve Züri" römische Gewänder angelegt.

900 Jahre Zürcher Geschichte

Begleitet wurden die Legionäre der V. Legion und die vornehmen Römerinnen sogar von einigen Streitwagen. Anschliessend folgten die historisch gewandeten Zürcher Kinder, die mit ihren Kostümen durch 900 Jahre Zürcher Geschichte führten.

Da marschierten mittelalterliche Edelfräulein und liebliche Rokoko- und Biedermeierdamen sowie Handwerker und einfaches Landvolk. Dieses führte in einem Käfig auf einer Kutsche sogar eine Schar gackernder Hühner mit sich.

Für grosses Aufsehen sorgten wieder einmal die Händler aus dem Orient, die drei Kamele mitgebracht hatten. Die Tiere waren von den vielen Menschen nicht aus der Ruhe zu bringen. Sie warteten geduldig bis zum Abmarsch und liessen sich solange von den Zuschauern streicheln.

Musikalisch und weltoffen

Musikalisch begleitet wurde der Zug von der Zürcher Knabenmusik und Musikkorps aus vielen anderen Gemeinden. Immer wieder erklang dabei die heimliche Zürcher Hymne, der Sechseläuten-Marsch.

Der Kinderumzug zeigte sich jedoch nicht nur traditionell, sondern auch weltoffen. Mehr als 630 Kinder präsentierten sich in typischen Kostümen ihrer 16 Heimatländer. Die Kinder aus Peru hatten zwei Lamas mitgebracht, diejenigen aus China einen riesigen Drachen.

Eine Gruppe aus Portugal verkürzte sich und den Zuschauern die Wartezeit bis zum Umzug mit Ziehharmonika-Musik und Volkstänzen. Zum ersten Mal dabei waren Gruppen aus Armenien, Russland und Ecuador.

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