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Der Januar hat grosse Teile der Schweiz mit Sonne verwöhnt. Die Kehrseite der Medaille: Die Niederschlagsmengen waren aussergewöhnlich gering. So fielen in Zermatt VS nur gerade 8 Prozent der üblichen Januarschneemenge und im übrigen Wallis 20 bis 30 Prozent.

Überhaupt hielt sich Frau Holle in den Alpen mit dem Schütteln ihrer Kissen zurück. Sie schaffte nur 30 bis 50 Prozent ihrer üblichen Arbeitsleistung. Nördlich der Alpen mass MeteoSchweiz 50 bis 70 Prozent der normalen Januarschneemenge, im Nordtessin 30 bis 40 Prozent.

Einzig in Rünenberg BL, das sich als Sonnenterrasse der Nordwestschweiz bezeichnet, verzeichnete MeteoSchweiz keine aussergewöhnlichen Niederschlagsmengen: Dort, am Fusse des Wisenbergs fielen 108 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen.

Dafür schien die Sonne in dieser Region weniger als normalerweise im Januar. Laut Ludwig Zgraggen von MeteoSchweiz erhielt Basel zu wenig Sonne, der Jurasüdfuss hingegen mit 160 Prozent der üblichen Sonnenscheindauer sehr viel.

Zu warm

Und wegen der warmen Tage in der zweiten Januarwoche, geht der Januar 2011 als zu warmer Monat in die Annalen ein. Im liechtensteinischen Vaduz betrug der Wärmeüberschuss 3 Grad, in Altdorf UR über 2 Grad.

In Disentis GR wurde am 7. Januar der wärmste Januarwert seit Messbeginn im Jahr 1948 gemessen: 14,2 Grad. Am wärmsten war es gleichentags jedoch wiederum in Vaduz mit 17,9 Grad und Altdorf mit 16,6 Grad.

Rekordwerte im Minusbereich wurden keine verzeichnet, auch wenn -26,4 Grad in Buffalora GR oder -23,4 Grad in La Brévine kalt anmuten und sich die -12,8 Grad in Tänikon TG definitiv eisig anfühlten.

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SDA-ATS