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Soviele Tafelkirschen geerntet wie noch nie seit 26 Jahren

Dieser Inhalt wurde am 29. Juli 2011 - 15:42 publiziert
(Keystone-SDA)

Die Kirschenernte 2011 hat bisherige Rekorde gebrochen: Über 3100 Tonnen Tafelkirschen haben die Obstbauern in der Schweiz von den Bäumen gepflückt - soviel wie noch nie in den letzten 26 Jahren.

Die Tafelkirschen-Ernte habe "alle Erwartungen massiv übertroffen", heisst es in einer Mitteilung des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes (LID) vom Freitag. Die diesjährige Ernte geht in diesen Tagen zu Ende; bis zum 28. Juli kam laut den Angaben die bisher grösste Menge zusammen seit 1985.

Für die Jahre davor gibt es keine Statistiken. Erst seit 1985 erfasst der Schweizerische Obstverband (SOV) Tafelkirschen als eigene Kategorie. Die bisherige Spitzenernte brachten die Obstbauern 1995 ein, als 2687 Tonnen Tafelkirschen gepflückt wurden - deutlich weniger als in diesem Jahr.

Die jetzige Rekordernte kam dank optimalen Bedingungen zustande. "Es war ein rundum perfektes Kirschenjahr", wird der Präsident des SOV-Produktezentrums Kirschen/Zwetschgen und Baselbieter Produzent Hansruedi Wirz zitiert: sonnig-warmes Wetter ab der Blütezeit, kaum Frost und Hagel und wenig Krankheiten oder Schädlinge.

Guter Absatz

Dementsprechend hatten die Kirschen auch einen hohen Zuckergehalt und somit eine sehr gute Qualität. Trotz Rekordmenge blieben laut Wirz zudem die Nachfrage und die Preise stabil. Zu Hilfe kam den Bauern dabei, dass die Haupternte wegen des diesjährigen rund zweiwöchigen Vegetationsvorsprungs nicht in die Ferienzeit fiel.

Der Trend zu grösseren Kirschen hielt an: Mit über 725 Tonnen wurden mehr als doppelt soviele grosse Premium-Kirschen gepflückt als 2010. Auch die etwas kleineren Extra-Kirschen legten von 1002 Tonnen auf über 1600 Tonnen zu. Bei den Kirschen der Klasse 1, die vorwiegend von Hochstammbäumen stammen, gabs derweil eine leichte Zunahme.

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